ÖPNV einplanen

Das wäre auch mal was für Veranstaltungen am Wochenende: Die Startuhrzeiten so setzen, dass man mit Bus und Bahn so kommen kann, dass man nicht 30 bis 45 Minuten zu früh kommen muss. Also, wenn die Bahn um 10 Uhr an der Haltestelle ist, nicht 10 Uhr als Zeitpunkt ausmachen sondern 10.15 Uhr.

Aber anstelle so einer Werbekampagne, die auch was bewirken könnte, werden 30.000 Euro für die Kampagne „Öfter mal mit Bus und Bahn“ rausgehauen. Unter anderem mit Plakaten in Bussen und Bahnen, wo die Umworbenen doch schon längst drinsitzen.

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RMV: 800 Meter laufen oder 30 Minuten warten

Der RMV-Online-Fahrplan hat eine seltsame Logik. Ich wollte am Sonntag um 10.15 Uhr in der Berliner Straße 1 in Weiterstadt sein. Einstieg sollte die Darmstädter Pallaswiesenstraße sein und als Ziel gab ich die Adresse an. Das System schlägt mir vor bis zur Sudetenstraße zu fahren und dann rund 800 Meter zu laufen. Naja. Zwei Haltestellen weiter ist die Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz in Weiterstadt (warum wird der eigenlich auch „Dalles“ genannt?) von da aus sind sind es 500 Meter.

Pallaswiesenstraße - Sudetenstraße

Der RMV lässt einen gerne mal laufen, auch wenn am Ziel eigentlich eine Haltestelle ist.

Ich finde heraus, dass die Haltestelle an meinem Ziel „Heinrichstraße“ heißt. Also nochmal, Pallaswiesenstraße los, Ziel Heinrichstraße. Aha, ich muss am Wilhelm-Leuschner-Platz in Weiterstadt umsteigen, 28 Minuten warten und dann kommt der Bus in die Heinrichstraße. Was soll denn das? Vom Dalles sind es 500 Meter bis zur Berliner Straße 1 und das dauert keine halbe Stunde.

Pallaswiesenstraße - Heinrichstraße

Der RMV lässte einen auch gerne mal warten. Auch wenn man in der Hälfte der Wartezeit die Endstrecke zurückgelegt hat.

Also tricksen: Abfahrt an der Haltestelle Windmühle (kreuzen ein paar Buslinien) in Darmstadt, Ziel Heinrichstraße. Aha, der Bus von dort fährt direkt zur Heinrichstraße. Allerdings muss ich von der Pallaswiesenstraße zur Windmühle 800 Meter laufen. Warum wird das nicht angeboten? Mich in Weiterstadt unsinnigerweise 800 Meter (es geht ja kürzer) laufen lassen, ist doch auch kein Problem?

Windmühle - Heinrichstraße

Wenn man sich auskennt, bekommt man auch praktikable Verbindungen im RMV. Nur kostet das rumprobieren Zeit. Da ist man schneller mit dem Rad oder Auto, wenn man kurz vor einem Termin guckt, was beim RMV geht.

Mein Fazit: Unlogische Fahrplanauskünfte und jedes Jahr die Fahrpreise erhöhen.

Nachtrag zu „Dalles“: Die Wikipedia schreibt von einem Ort in den USA, der The Dalles heißt und dass der Name vom französischen „la dalle“ kommt, was soviel viel Bodenplatte oder Steinplatte bedeutet. Französisch könnte auch nach Südhessen passen. War der Platz in einer Zeit in der das ungewöhnlich war – und Französisch „in“ – mit Platten gepflastert?

Anzeigetafel für Busse und Bahnen im Hauptbahnhof

Hat das endlich geklappt. Jahrelang vermisste ich eine Anzeigetafel im Haufptbahnhof für Busse und Bahnen. Jedesmal sprintete ich aus dem Hauptbahnhof, weil ich nicht wusste, ob gerade was abfährt oder nicht. Irgendwie kam ich mir etwas blöde vor, denn so schwierig scheint das mit so einer Anzeige ja nicht zu sein. (Offenbar lag das an der Bahn, oder wie soll ich das aus dem Echo verstehen: „Es bedurfte intensiver Verhandlungen mit der Bahntochter Station und Service, der der Bahnhof gehört“, erklärte ÖPNV-Dezernent Dieter Wenzel.)

Pressemitteilung Heag mobilo – Ein neuer zentraler Abfahrtanzeiger im Hauptbahnhofe bietet Fahrgästen ab sofort schnelle und bessere Orientierung. Die 3,50 m auf 1,50 m große schwarze Informationstafel mit heller LED-Schrift informiert minutengenau über die nächsten Abfahrten von Bussen und Straßenbahnen. Wer zum Beispiel zum Luisenplatz will, kann schnell erkennen, ob es für ihn sinnvoller ist, mit dem Bus zu fahren oder die nächste Straßenbahn zu nehmen.

24 Abfahrten und aktuelle Verkehrshinweise
Darüber hinaus weist der Anzeiger auch die jeweiligen Haltepunkte aus, Pfeile zeigen den Fahrgästen den Weg. Während die innerstädtischen Linien zumeist an den vier Plätzen direkt vor dem Hauptportal halten, fahren die Regionallinien vorrangig am wenige Meter südlich gelegenen Zentralen Omnibusbahnhof ab. Diese werden in einer separaten Spalte angezeigt. Bis zu 24 Abfahrten kann die Tafel insgesamt ausweisen. Auch Sondertexte, zum Beispiel bei Störungen, sind möglich. „Die Anzeige erleichtert den Fahrgästen nicht nur die Orientierung, sondern macht auch deutlich, wie viele Linien überhaupt den Hauptbahnhof anfahren“, unterstreicht Heag mobilo Geschäftsführer Karl-Heinz Holub. Derzeit halten am Hauptbahnhof mehr als 30 Linien.

Die aktuellen Fahrplandaten für den dynamischen Anzeiger im Darmstädter Hauptbahnhof liefert die Heag mobilo im Rahmen ihres Verkehrsmanagements. Gemeinsam mit den Aufgabenträgern Dadina und Stadt Darmstadt und in Abstimmung mit der Deutschen Bahn hat das Verkehrsunternehmen die Anlage konzipiert. Foto: Heag mobilo

Anzeiger auch in Kundenzentrum und Mobilitätszentrale
Ähnliche Anzeiger gibt es seit kurzem auch in der RMV-Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof und im Kundenzentrum der HEAG mobilo am Luisenplatz. An die Umgebung angepasst sind sie dort deutlich kleiner und mit modernen TFT-Bildschirmen ausgestattet. „Durch die dynamischen Anzeiger wird die Orientierung für die Fahrgäste am Darmstädter Hauptbahnhof verbessert und seine Funktion als zentrale Drehscheibe der verschiedenen Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs gestärkt“, begeistert sich DADINA-Vorstandsvorsitzender Stadtrat Dieter Wenzel.

„Theoretisch können wir solche Innenraum-Anzeiger an jedem beliebigen Ort aufstellen“, informiert Karl-Heinz Holub. Sie sind überall dort interessant, wo viel Publikumsverkehr herrscht und eine gute ÖPNV-Anbindung gegeben ist. Krankenhäuser, Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen können davon profitieren, aber auch für große Firmen kann ein dynamischer Fahrplananzeiger interessant sein.

Wie früher bei Königs – Update

Was mich ja ärgert ist, wenn ich als Normalbürger bei einer Einrichtung was frage, kann es mit der Antwort dauern, wenn überhaupt eine kommt.

Wenn ich im Namen der Zeitung frage, geht das dann erstaunlich flott. Ist das jetzt die demokratische Variante, in der früher sofort gesprungen wurde, wenn „seine Majestät“ sich einschaltete? Prinzipiell zu begrüßen, aber dennoch ärgerlich, finde ich. Denn als „Volk“ ist man unwichtig.

Wie war das noch, als im Winter ein Bus ausfiel und ich dann wissen wollte warum?

Am 14.2.2010 (Sonntag) waren ich zahlreiche andere unterwegs zum AEWG-Umzug nach Gräfenhausen.

Aber der 5515er-Bus, der um 11.51 Uhr an der Pallaswiesenstraße abfahren sollte, kam einfach nicht. Und die „RMV-Mobilitätszentrale“ (Nummer steht unter den Fahrplänen an der Haltestelle) konnte mir auch nicht weiterhelfen, weil sie die Leitstelle des Busunternehmens nicht erreichte. Und der Busfahrer des um 12.51 Uhr kommenden Busses, wusste nichts von einem Ausfall auf der Linie – soviel also zur Kundeninformation.

Die Busse, die pünktlich eine Stunde später kamen (ein 751er und ein 5515er) waren dann voll.

In einer E-Mail an die Dadina schrieb ich am 19. Februar:

Ich würde mich freuen zu erfahren was am 14.2. passiert war, warum der Bus nicht kam, warum die HAV-Leitstelle nicht für die RMV-Mobilitätszentrale erreichbar war

Am 26. Februar erfuhr ich von dem Busunternehnen:

am 14.02.2010 fiel bei dem Bus, mit dem die im Betreff genannte Linie gefahren werden sollte, die Heizung aus. Die kurze Pausenzeit des Fahrers reichte für die Werkstattfahrt, Reparatur und Rückfahrt zum Einsatzort Schloss nicht aus. Um größere Verspätungen auf mehreren Folgetouren zu vermeiden, setzte die Linie dann erst ab Windmühle ein.

Auf den Weiterstädter Linien haben wir keine Funkverbindung. Somit haben die anderen Fahrer auf der Linie keine Informationen über evtl. Vorfälle und können den Fahrgästen daher auch keine Auskünfte geben.

Abgesehen davon, dass es immer noch besser ist in einem kalten Bus auf dem Weg zu seinem Ziel zu sein, als an einer genauso kalten Haltestelle zu warten, wusste ich aber immer noch nicht, warum die Leitstelle nicht besetzt war.

Aber deswegen wurde ja das Angebot der „RMV-Mobilitätszentrale“ konterkariert.

Auf die Antwort (auf mein Nachhaken am 26.Februar) warte ich noch bis heute nicht mehr – klar, ich habe ja als Bürger und Kunde gefragt es gab eine Antwort am 1.4.2010.

(Aber 30.000 Euro für eine Werbekampagne, damit die Leute Busse und Bahnen nutzen, weil das Verkehrsmittel ja „entspannend“, „schnell“ und „zuverlässig“ sei.)

Nachtrag: Am 1. April 2010 wurde mit mitgeteilt, dass es „außerhalb der Bürozeiten in der Firma nur einen Notdienst gebe.

Spitzentaktzeiten im ÖPNV

30.000 Euro für eine Werbekampagne, damit die Menschen mehr mit Bus und Bahn fahren. Das mus doch was bringen. Bei solchen Hammerangeboten wie diesem, frage ich mich echt, warum diese 30.000 Euro verpuffen werden:

Dieser zusammengestauchter Screenshot zeigt exemplarisch, wie hervorragend die ÖPNV-Verbindungen abends von Gräfenhausen aus sind.


Alle Stunde ein Bus ist ja echt super. Genial. Und Fahrzeiten von über einer Stunde, da hat man doch was für seine zwei Euro. Soviel dunkle Ortschaften und Landstraßen sind nämlich echt selten. Und damit das nicht zum Gewohnheitsgut wird fährt der Bus irgendwann nur noch alle 90 Minuten – oder so. Taktwechsel erhalten nämlich die Spannung.

Nachtrag: Ach ja, was auch die Spannung erhält ist, einen Bus ausfallen zu lassen. Das war die Sondereinlage am vergangenen Sonntag (14.2.2010) , als ich und zahlreiche andere zum AEWG-Umzug nach Gräfenhausen wollten. Ok, Karneval, aber etwas, was die Busse füllt – was ein privatwirtschaftliches Unternehmen doch interessieren könnte. Der 5515er-Bus, der um 11.51 Uhr an der Pallaswiesenstraße abfahren sollte, kam einfach nicht. Und die RMV-Mobilitätszentrale konnte mir auch nicht weiterhelfen, weil sie die Leitstelle des Busunternehmens nicht erreichte. Und der Busfahrer des um 12.51 Uhr kommenden Busses, wusste nichts von einem Ausfall auf der Linie – soviel also zur Kundeninformation. Die Busse, die pünktlich eine Stunde später kamen (ein 751er und ein 5515er) waren dann voll. Der 751er war so narrenvoll, dass er gar nicht mehr anhielt und gleich durchfuhr.

Nachtrag II: Inzwischen wurde mir mitgeteilt, dass er Bus ausgefallen war, weil die Heizung kaputt war.

Darmstädter Bus- und Bahnfahrer streiken heute

HR-Online – bei der Heag Mobilo steht bislang (8.29 Uhr) nichts dazu – meldet, dass die Beschäftigten der HEAG mobiBus ganztägig warnstreiken und die Straßenbahnfahrer aus Solidarität mitmachen. Der RMV ergänzt, dass der AIRLiner nicht zum Frankfurter Flughafen fährt.

Und der RMV erhöht jeden Dezember seine Tarife und Stadt sowie Landkreis werben mit einer 30.000 Euro-Kampagne auf „charmante und ansprechende Weise für den öffentlichen Nahverkehr im Dadina-Gebiet“ (Landrat Klaus-Peter Schellhaas und stellvertretender Dadina-Vorstandsvorsitzender).

Update, Heag Mobilo hatwas organisiert: Ersatzverkehr auf den Achsen Hauptbahnhof – Luisenplatz – Kranichstein sowie Schloss noch bis 21 Uhr

Entspannender und attraktiver ÖPVN? Nein.

„Entspannt, sicher und umweltfreundlich ans Ziel kommen – mit dem ÖPNV ist das möglich“, so eröffnete im Dezember eine städtische Pressemitteilung zu einer ÖPNV-Werbekampagne. 30.000 Euro werden rausgeblasen für eine Werbekamapgne mit Motiven, die auf „charmante und ansprechende Weise für den öffentlichen Nahverkehr im Dadina-Gebiet“ (Landrat Klaus-Peter Schellhaas und stellvertretender Dadina-Vorstandsvorsitzender) werben sollen.

Ich weiß nach einem Monat immer noch nicht nicht, was die Kampagne soll. Das Problem ist doch nicht, dass die Leute nicht wissen, dass es Bus und Bahn gibt, sondern dass sie eben wissen, dass die Dinger nicht fahren, wenn sie sie brauchen! Ich sach‘ nur: 20.48 Uhr an einem Wochentag an Schloss Braunshardt. Da hat man gerade den Bus verpasst und darf bis 22.17 Uhr (!) warten, bis der nächste kommt. Mit solchen Aussichten fährt man doch gleich mit dem Auto. Wie wäre es, wenn man für die 30.000 Werbeeuros lieber einen zusätzlichen Bus einsetzt? Oder solche Busse, die alle zwei Stunden fahren, lieber gleich einspart, anstelle eine abendliche Nahverkehrsversorgung vorzugaukeln, die keiner nutzt.

Wer von „entspannt“ im Zusammenhang mit dem ÖPNV spricht, der fährt meiner Meinung nach nicht damit. Tut mir leid, „entspannend“ finde ich die Fahren mit Bussen und Bahn gar nicht. Vielleicht bei Direktverbindungen. Aber die Nerverei geht schon lange vor dem Einsteigen los. Nämlich wenn man sich den Fahrplan bei RMV.de zusammensucht. Da werden einem Verbindungen angezeigt, die Schwachsinn sind. Um 0.16 Uhr an besagten Schloss Braunshardt einsteigen und schon ist am um 4.20 Uhr am Darmstädter Hauptbahnhof. Das geht so schnell, weil man in Weiterstadt-Schneppenhausen nur eine halbe Stunde und am Darmstädter Luisenplatz schlappe zweieinhalb Stunden auf die Anschlüsse warten muss. Über solche Angebote kann man sich doch nur ärgern. Lieber RMV: Lass sie einfach weg oder schreibe, dass man besser und schneller läuft.

Aber entspannend ist das danach immer noch nicht, weil man dann an der Haltestelle steht und hofft, dass die Busse und Bahnen pünklich sind, weil sonst die Anschlüsse nicht aufgehen. Und im Bus muss man sich entweder auskennen, wo man raus muss oder wie ein Luchs auf Ansagen und Anzeigen aufpassen. Wie entspannend man fährt, hängt auch davon ab wie voll es gerade ist. Wenn einen die Termine in eine Bahn zwingen, die zum Schulanfang oder -ende fährt, dann ist das auch eher eng als entspannend.

Und nebenbei immer mal auf die Uhr geguckt, ob auch der Anschluss noch passt. Was aber wenig nützte. Wenn am Luisenplatz abends der L-Bus vor der Nase so wegfährt, dass man in aus der Linie 8 heraus nie bekommen kann, erklärt einem der Fahrer, dass da ja auch gar kein Anschluss vorgesehen ist. Was tatsächlich stimmt. Nur frage ich mich, wozu ich eigentlich eine Haltestelle vor der Tür habe, wenn der Bus keine Anschlüsse hat? Was ist daran entspannend bei Regen und Dunkelheit zwei Häuserblöcke zu laufen?

Nochmal Schnellhaas: Man wolle deutlich machen, dass „der öffentliche Nahverkehr eine attraktive Alternative zum Auto ist und unsere Fahrgäste mit Bus und Bahn schnell und zuverlässig unterwegs sind.“ Wie attraktiv? So attraktiv, dass der Landrat/Oberbürgermeister alle seine Termine im Kreis/in der Stadt ohne Dienstwagen nur mit dem RMV absolviert? Wenn das mal so weit ist, dann können wir über ein attraktives Angebot sprechen.

Oder man steckt die 30.000 Euro in eine Kampagne bei Vereinen, Verbänden, Parteien und Veranstaltern, dass diese bei ihren Terminen den ÖPNV-Fahrplan berücksichtigen. Also nicht um 19 anfangen/aufhören, wenn der Bus nur alle Stunde um 18.10 und 19.10 Uhr kommt/abfährt etc.

Desaster beim Straßenbahn-Ersatzverkehr

Pressemitteilung – Die Grünen fordern für 2010 eine bessere Vorbereitung des Ersatzverkehrs und eine aktive Einbeziehung der Dadina.

„Wir freuen uns, dass der Straßenbahnverkehr nach Eberstadt am kommenden Samstag wieder aufgenommen wird“, sagt Felix Weidner, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Grüne in der Dadina, „Wir nehmen dies zum Anlass, die Verantwortlichkeiten zu hinterfragen, damit sich ein solches Desaster bei den anstehenden Bauarbeiten in Eberstadt und zwischen Darmstadt und Griesheim im nächsten Jahr nicht wiederholt.“

Mit einer Anfrage wollten die Grünen klären, ob die Heag den Ersatzverkehr mit der DADINA abgesprochen habe. „Es kann nicht sein, dass Alleingänge von Unternehmen auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen werden“, sagte Weidner. Die Grünen wollten sich dafür einsetzen, dass die Dadina bei allen Änderungen einbezogen werde, um unabhängig vom Profitinteresse einzelner Unternehmen eine hochwertiges Verkehrsangebot im Sinne der Fahrgäste zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen, erklärte Weidner.

Bis zuletzt seien wiederholt Kinderwagen in den überfüllten Fahrzeugen nicht befördert worden. Auch die Einschränkungen in der Beförderung nach Arheilgen und Bessungern speziell für mobilitätseingeschränkte Personen hätten über die komplette Bauzeit unverändert bestanden.

„Die Zuständigkeiten müssen speziell vor dem Hintergrund erneuten Ersatzverkehrs nach Eberstadt im kommenden Sommer sowie anstehender Brückenbauarbeiten zwischen Darmstadt und Griesheim im Jahr 2010 genau hinterfragt und neu geordnet werden“, forderte Weidner.