„Bin gerade erst gekommen“

Da frage ich eine Zuschauerin auf einem Termin, wie sie die Veranstaltung finde. Sie sagt mir, dass sie wenig sagen könne, sie sei erst fünf Minuten da. Da ich aber schon seit zwei Stunden dort war, wusste ich dass sie schon länger da war und somit log. Tja. Nur nützte mir das nichts, sie damit zu konfrontieren, eine Antwort hätte ich so oder so nicht bekommen.

Die Rheinstraße und ihr Ende

"Ich war von der Magistralen und dem Blick auf den Langen Ludwig begeistert. Ich war erschrocken wie das endet - mit dem Loch vor dem Langen Lui."

Ein Architekt: „Ich war von der Magistralen und dem Blick auf den Langen Ludwig begeistert. Ich war erschrocken wie das endet – mit dem Loch vor dem Langen Lui.“

Echo online: Lob und Tadel für Rheinstraße bei einer Diskussion des Arbeitskreises „Stadtentwicklung und Mobilität“ der Darmstädter Grünen in der Mainhall am Osthang der Mathildenhöhe.

Wicki Weißwas & sein nutzloses Wissen: Trinity-Test

Der Trinity-Test testet nicht auf die Heilige Dreifaltigkeit (Trinität) oder, wie sehr man wie ein Charakter aus dem Matrix-Filmen aussieht, es ist der Name für den ersten Atombombentest der Welt – der am 16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexico war.

Trinitit nennt man das Glas, das durch die Explosionshitze aus dem Wüstensand geschmolzen wurde.

50 Jahre Star Trek

Und da gucke ich ganz gerne diese Folge:

Die Folge "Immer die Last mit den Tribbles" wurde 1996 zum 30. Geburtstag produziert. Sie mixt durch eine Zeitreise die Tribbles-Folge aus der Ur-Serie mit dem damals aktuellen "Deep Space Nine"-Ableger.

Die Folge „Immer die Last mit den Tribbles“ wurde 1996 zum 30. Geburtstag produziert. Sie mixt – erklärt durch eine Zeitreise – die Tribbles-Folge aus der Ur-Serie mit dem damals aktuellen „Deep Space Nine“-Star-Trek-Ableger.

Aber wie ich gerade sehe, ist der Geburtstag eigentlich erst im Spätsommer, die erste Folge wurde am 8. September 1966 gesendet.

Der zweite Darmstädter Flughafen

Nach dem Ersten Weltkrieg lag der von August Euler im Griesheimer Sand gegründete Flughafen in der französischen Besatzungszone.

So stellte die Stadt Darmstadt ein Gelände beim Böllenfalltor zur Verfügung. Am 13. und 14. Juli 1924 wurde auf der Lichtwiese ein Flughafen eröffnet. Der Flugplatz war auf Dauer allerdings zu klein und wurde 1934 geschlossen.

Darmstädter Blogger soll Blogeintrag über AfD löschen

Jörg vom darmundestat-Blog hat nach seinen Angaben eine E-Mail von der Darmstädter AfD bekommen. Er solle einen Blogeintrag vom 27. April 2016, in dem er einen Antrag der Darmstädter AfD-Fraktion kommentiert (Die AfD-Stadtverordneten regen sich… naja, irgendwie…), bis zum 15. Juli, 12 Uhr, entfernen. Was genau das Problem sei, sei in der E-Mail aber nicht benannt, antwortet Jörg einem Kommentator.

Das erinnert an den September 2011, da wurde Jörg schonmal aufgefordert einen Artikel zu löschen. Da hatte er die – inzwischen eingestellte – Onlinezeitung „Heinertown“ (ein guter Name, er vermeidet das ä in der URL) kritisiert. Den Blogeintrag hatte Jörg damals gelöscht. Allerdings hatte Uffbasse den Beitrag über Heinertown dann auf seine Website übernommen – wo er heute noch steht.

Ach ja, da fällt mir gerade noch ein Lied ein. ;-)

Ende des Provisoriums Klappacher Straße

Die Klappacher Straße in Richtung Süden. (Archivfoto, 9.2.2016)

Die Klappacher Straße in Richtung Süden. (Archivfoto, 9.2.2016)

Beim Parken an der Klappacher Straße tut sich was (war ja nur ein Provisorium – für zehn Jahre). Im Februar klang das bei einem Punkt noch anders:

Echo online, 9. Februar 2016: Vom Provisorium zum Dauerzustand – „Der Planungsprozess ist weitestgehend abgeschlossen, die Gremien werden sich damit beschäftigen“, teilte Pressesprecher Daniel Klose mit. Allerdings sei nicht daran gedacht, die Parkplätze auf der Westseite anders auszurichten.

Und jetzt:

Echo online, 10. Juli 2016 Neugestaltung der Klappacher Straße in Bessungen ab 2017 – Dabei werden die Quer- in Schrägparkplätze umgewandelt und solche auch auf der anderen Straßenseite zwischen Wittmann- und Jahnstraße eingerichtet.

Schwarzes Triple für die Stadtregierung

Der 7. Juli war nicht so der Tag der Darmstädter Stadtregierung. Eigentlich ist alles, was gestern ärgerlich war, nicht so richtig neu, aber dass es so geballt an einem Tag zusammenkam, ja, da könnte man von einem Schwarzen Donnerstag sprechen.

Am Morgen schlug das ECHO mit „Nordbad-Neubau wird fast doppelt so teuer“ auf. Das hätte die Stadt zwar schon vor etwa zwei Wochen verkünden können, aber dann war der Pressetermin abgesagt worden. Also hat sich die Redaktion die Sachen selbst zusammengesucht. Nebenbei ist das Nordbad auch so ein Thema, das seit Jahren nicht vorankommt.

Dann wurde beim Böllenfalltorstadion zurückgerudert: Kein neues Stadion für Darmstadt: Böllenfalltor wird saniert. Die Gründe waren eigentlich schon lange bekannt, Donnerstag wurden aber die Konsequenzen daraus gezogen. Aber eine Alternativplanung hatte grün-schwarz ja abgelehnt.

Damit lag die Machbarkeitsstudie von 2013 nun bei einem weiteren Punkt daneben. Erste Fehleinschätzung war: Die Studie hatte den Standort Böllenfalltor empfohlen, weil man dort keinen Bebauungsplan brauche. Aber weil neben Fußball noch andere Dinge dort stattfinden sollen (Zusatzeinnahmen), entschloss sich die Stadt, doch einen Plan aufzustellen. Zweite Fehleinschätzung: Das was der Stadtregierung jetzt beim Stadion mit Lärmschutz und Stellplätzen auf die Füße gefallen ist, steht auch als Problem in der Machbarkeitsstudie drin. Nur wird das mit dem Tenor „Wir ergreifen geeignete Maßnahmen“ als leicht lösbar abgetan.

Und zuletzt ging am Donnerstag die Stadträtin Cornelia Zuschke verloren, die Parteien im Düsseldorfer Stadtparlament hatten sie am Donnerstag zur neuen Baudezernentin ihrer Stadt gewählt. Jetzt müpssen die Grünen einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin finden. Und da hatte ich zur Kommunalwahl ja schon geunkt, dass man die damalige Wahl Zuschkes auch so interpretieren könnte, dass vor Orte keiner will oder keiner da ist.

Gut, dass die Kommunalwahl vor vier Monaten war und jetzt Sommerpause ist.