„Sichten 20“, bis Freitag

Noch bis Freitag (28.) im oberen Saal der Centralstation: Sichten 20, Studienarbeiten aus dem Fachbereich Architektur der TU Darmstadt. Unter anderem mit einer Idee für die Verbindung Kirchstraße – Justus-Liebig-Haus/Ludwig-Metzger-Platz.

Der beste Nachtisch seit 1861

Im Echo gibt es freitags immer ein Leserrezept. Diese Woche ist eine „Dunst-Crême von Chocolade“ aus dem Jahr 1861.

Ein Auszug: „Man kocht 3/4 Quart Sahne mit einer Stange Vanille auf, läßt sie zugedeckt erkalten, quirlt sie mit 1/2 Pfund in 1/4 Quart Milch gut aufgelöster Chocolade, 8 bis 12 Loth Zucker, 2 ganzen Eiern, 10 Eidottern und einigen Körnern Salz zusammen“. So ist es in Sophie Wilhelmine Scheiblers „Allgemeines Deutsches Kochbuch für alle Stände“ formuliert.

Echo online: Schokopudding anno 1861

Wicki Weißwas: Zeitsprung in Alaska

Der Scheck mit der Kaufsumme für Alaska (auf Wikimedia Commons)

Der Scheck mit der Kaufsumme für Alaska (auf Wikimedia Commons)


Vor 149 Jahren erlebten die Einwohner Alaskas eine Zeitreise. Sie gingen am 6. Oktober 1867 ins Bett und wachten am 18. Oktober 1867 wieder auf. Denn an dem Tag (also dem 18. Oktober) kam das zuvor russische Alaska zu den USA, die das Gebiet im März 1867 gekauft hatten (Zauberspiegel: 30. März 1867 Alaska an USA verkauft). Der Zeitsprung kam zustande, weil das russische Kaiserreich den julianischen und die USA den gregorianischen Kalender hatten.

Metzendorf-Ausstellung ab Sonntag (16.) im Alten TU-Hauptgebäude

Die Metzendorfausstellung im Saal des „Kunstforums der TU Darmstadt“ im zweiten Stock des Alten Hauptgebäudes.

Die Metzendorfausstellung im Saal des „Kunstforums der TU Darmstadt“ im zweiten Stock des Alten Hauptgebäudes.


Am 4. Oktober 2016 jährte sich der Geburtstag des 1866 geborenen Architekten Heinrich Metzendorf zum 150. Mal. Das „Kunstforum der TU Darmstadt“ zeigt ab Sonntag (16.) eine Ausstellung, die Metzendorfs Wirken in Darmstadt im Kontext von Jugendstil und Lebensreform beleuchtet. Es werden über 40 Originalzeichnungen und Pläne aus dem Nachlass des Architekten gezeigt und mit weiteren Originalobjekten und historischen Fotografien ergänzt. Die Ausstellung haben Dominic E. Delarue und Thomas Kaffenberger kuratiert.

Die Metzendorf-Villa in Braunshardt, die ich im August in einem Echo-Artikel vorgestellt habe, ist übrigens auch dabei.

Heinrich Metzendorf war in der Zeit um 1900 einer der führenden Architekten. Noch heute prägen seine Villenbauten im Landhausstil an der hessischen Bergstraße das Erscheinungsbild dieser Gegend. Doch auch die großherzogliche Residenzstadt Darmstadt und die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe bilden einen steten Bezugspunkt seiner Vita. Allerdings war Heinrich Metzendorf Weiterlesen

Son et lumiére: „Symphonic Rock’n Jazz“ am Freitag und Samstag

„Symphonic Rock’n Jazz“ wird seit Montag im Zelt geprobt. Die beiden Konzerte sind Freitag und Samstag.

„Symphonic Rock’n Jazz“ wird seit Montag im Zelt geprobt. Die beiden Konzerte sind Freitag und Samstag.

Freitag (14.) und Samstag (15.) ist in Weiterstadt auf dem alten Bolzplatz beim Braunshardter Tännchen „Symphonic Rock’n Jazz“ im sechsmastigen (und beheizten) Palastzelt.

Echo online: Rock, Jazz und Augenzauber

Bei „Symphonic Rock’n Jazz“ zeigt die Musikabteilung der SG Weiterstadt was sie kann und wird dabei ergänzt um den Schulchor der Albrecht-Dürer-Schule sowie den Chor der 5. und 6. Klassen. Dazu kommen noch grandiose Lichteffekte, denn in dem Zelt stecken zwei 40-Tonner-Veranstaltungstechnik. Und wenn Licht vom Boden und der Decke durch Bühne und Zuschauerraum sticht, während die symphonischen SGW-Blasorcherster den Klangteppich ausrollen, dann hat das schon was.

Man wolle zeigen, dass Blasorchester nicht automatisch Polka und Marsch bedeute, so Orchsterleiter Thomas Schaefer. Daher geht das Programm von Klassik über Rock, Pop, Bigbandjazz, Filmmusik bis Musical und Schlager.

„Symphonic Rock’n Jazz“ beginnt am 14. und am 15. Oktober jeweils um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Karten gibt es in der Gaststätte „Aulenberg“, im Stadtbüro Weiterstadt, bei der Sportgemeinde Weiterstadt, an der Albrecht-Dürer Schule, bei der Volksbank sowie bei Orchestermitgliedern und an der Abendkasse.

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Kommentar: Darmstädter CDU ohne OB-Kandidaten für 2017

Vorgestern kamm eine Presseeinladung der Darmstädter CDU rein. Dort wurde angekündigt, dass die Union am Montag was zu ihrem Oberbürgermeisterkandidaten sagen wird. Montag kam dann nach dem Termin (ich war nicht dort) eine Pressemitteilung der CDU:

Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes Darmstadt hat am 7. Oktober nach intensiven Sondierungen beschlossen, zur Wahl des Oberbürgermeisters der Wissenschaftsstadt Darmstadt im März 2017 die Kandidatur des amtierenden Oberbürgermeisters Jochen Partsch zu unterstützen.

„nach intensiven Sondierungen beschlossen“ bedeutet für mich, dass die CDU keinen gefunden hat. Weder intern noch extern. Hat die CDU keine guten Leute oder will keiner? Und es will auch keiner nach Darmstadt? Mit Bürgermeister Rafael Reißer und Kämmerer André Schellenberg wären ja schonmal zwei aktive und hauptamtliche Mitglieder der Stadtregierung da. Und dann gibt es noch die Landtagsabgeordneten Irmgard Klaff-Isselmann und Karin Wolff. Karin Wolff war mal Kultusministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, regieren wird sie können. Und dann wären danoch der ehrenamtliche Stadtrat Wolfgang Gehrke oder die Stadtverordneten Roland Desch und Wilhelm Kins. Gehrke war mal Bürgermeister in Darmstadt und Baudezernent in Fulda, später Chef beim TÜV. Und die beiden anderen haben in ihrem Berufsleben größere Behörden bzw. eine Versicherung geleitet. Ok, die drei sind über 60 Jahre alt.

Also ich sehe keinen Fachkräftemangel bei der CDU in Darmstadt. Eigentlich läge es ja nahe, dass der Bürgermeister antritt, zumal der ja 2011 auch für das Amt kandidiert hatte. Nur hatte Rafael Reißer in letzter Zeit etwas Pech. Weiterlesen

Verzögerungen bei der Berufsschulsanierung

Im März 2016 hatte ich noch nachgefragt, ob der Architektenwettbewerb für das Berufsschulzentrum am Bürgerpark Nord die Sanierung verzögert. Nein, hieß es damals kurz nach der Kommunalwahl:

Darmstädter Echo, 8. März 2016: Eine Orangerie des Lernens – Verzögerungen bei der Schulsanierung werde es nicht geben, war sich Cornelia Zuschke sicher. Sanierung und Neubau seien aufeinander abgestimmt. Die Gespräche mit den Architekturbüros liefen jetzt an und seien bis zur ersten Sitzung des am Sonntag frisch gewählten Stadtparlaments fertig.

Nun gibt es doch Verzögerungen beim Berufsschulzentrum – ok, nur wahrscheinlich nicht wegen des Architektenwettbewerbs. Soweit war die Antwort dann schon richtig. ;-)

Echo online: Weder der Zeitplan noch die Kosten sind bei dem Berufsschulzentrum Nord einzuhalten

Das Berufsschulzentrum Nord soll einen Anbau bekommen.

Das Berufsschulzentrum Nord soll einen Anbau bekommen. Das ist einer der Entwürfe.

Galida mahnt Sozialticket an

„Heag bezahle, wann mer Geld hat, des is kah Kunst: awwer bezahle, wann mer kahns hat, des is e Kunst…“ - Die Galida demonstriert für ein Sozialticket.

„Heag bezahle, wann mer Geld hat, des is kah Kunst: awwer bezahle, wann mer kahns hat, des is e Kunst…“ – Die Galida fordert ein Sozialticket.

Am Sonntag demonstrierte die Galida in Biedermeierkostümen vor dem Feurigen Elias dafür, dass in Darmstadt ein Sozialticket eingeführt wird.

Echo online: Arbeitsloseninitiative „Galida“ fordert ermäßigte ÖPNV-Tarife für ALG II-Bezieher

Im ALG II-Regelsatz sind zur Zeit 20,57 Euro im Monat für ÖPNV eingeplant, allerdings kosten Monatskarten mehr. Eine Tageskarte (ist günstiger als zwei Fahrkarten für hin und zurück) kostet für eine Zone 2,10 Euro, für zwei Zonen ( z.B. von Darmstadt nach Kranichstein) 4,90 Euro.