„Sichten 20“, bis Freitag

Noch bis Freitag (28.) im oberen Saal der Centralstation: Sichten 20, Studienarbeiten aus dem Fachbereich Architektur der TU Darmstadt. Unter anderem mit einer Idee für die Verbindung Kirchstraße – Justus-Liebig-Haus/Ludwig-Metzger-Platz.

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Flüchtlingswohnungsbau in Weiterstadt

Weiterstadt, Klein-Gerauer-Weg: Wo noch der Wind den Mais wiegt, sollen ab November zwei bis vier Häuser mit Wohnungen für Flüchtlinge gebaut werden.

Weiterstadt, Klein-Gerauer-Weg: Wo noch der Wind den Mais wiegt, sollen ab November zwei bis vier Häuser mit Wohnungen für Flüchtlinge gebaut werden.

Ich wurde von Weiterstädtern angesprochen, wann denn die Bauarbeiten für die Flüchtlingswohnungen im Klein-Gerauer-Weg beginnen und ich habe nachgefragt. Zu Recht, schließlich war das Projekt als dringend adressiert gewesen und hatte – so mein Eindruck – die wankende SPD-ALW-Kooperation endgültig beendet, als sich SPD und ALW über Details (nicht das Projekt an sich) nicht einig waren und die ALW am Ende mit der Opposition stimmte, was ein neues Konzept mit dem Bauträger nötig machte.

Echo online: Weiterstadt schafft Wohnraum für 180 Menschen

Der Wohnungsmarkt ist ein träger Markt

Neulich war ich bei einem Vortrag des Eigentümerverbands „Haus & Grund“. Die Wohnungswirtschaft sieht die aktuellen Entwicklungen zugunsten der Mieter ja kritisch, weil sie nun von zwei Seiten auf die Mieten wirken. Nach oben gibt es Kappunggrenzen, die Mieterhöhungen „kappen“ und bei Neuvermietungen greift die Mietpreisbremse, die hohe Anfangsmietren verhindern soll. Der „Haus & Grund“-Vertreter fand, dass neben dem Wohnungsmarkt nur noch der Buchmarkt (durch die Buchpreisbindung) so massiv reguliert sei.

Es ist halt schwierig mit dem Wohnungsmarkt. Denn es ist ein sehr träger Markt. Man kann ja nicht sofort reagieren. Wenn mir der Feinkostladen zu teuer ist, kann ich spontan zum Supermarkt gehen. Bei der Wohnung ist es aber sehr aufwändig einen Monat in der Badstraße zu wohnen und dann wieder in die Schlossallee zu ziehen.

Echo online: Hauseigentümerverband erwartet Prozessflut

Umweltingenieurwesen an der Hochschule Darmstadt

Was an einer Hochschule bei Bau- und Umweltingenieren so rumsteht ...

Was an einer Hochschule bei Bau- und Umweltingenieuren so rumsteht …


Es gibt ja so Termine, die kann man mit einem Text so gar nicht erfassen. Da war ich nun auf der „Info-Messe“ der Hochschule Darmstadt bei der sich die elf Fachbereiche vorstellten.

Alleine die Fachbereiche aufzuzählen kostet Platz: Architektur, Bauingenieurwesen, Chemie- und Biotechnologie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Gestaltung, Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit, Informatik, Media, Maschinenbau und Kunststofftechnik, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaft. Das wären schon fast zehn Zeilen – von 110 bis 120, die der Artikel hat.

Und dann genauso im Schweinsgalopp die Hochschule vorstellen: Die Hochschule Darmstadt (HDA) gehört mit fast 16.000 Studierenden zu den fünf größten Fachhochschulen in Deutschland. Die Hochschule hat mehrere Standorte in Darmstadt (Campus Schöfferstraße, Adelungsstraße, Hochschulstraße und Mathildenhöhe) und den Mediencampus in Dieburg. Die HDA hat 815 Mitarbeiter, davon sind 320 Professoren.

Ok, alles viel zu lang, also blieb für den Artikel nur vom Allgemeinen gleich aufs Spezielle zu kommen, und das war diesmal Weiterlesen

GariBaldi in Eberstadt: Wie man Menschen unkompliziert zusammen bringt

Wie bringt man Menschen zusammen, aber so unkompliziert, dass jeder versteht, worum es geht, aber so, dass es nicht blöd wird, wenn es einem der Teilnehmer nicht (mehr) gefällt? Man schafft ein sogenanntes „niedrigschwelliges Angebot“.

Sowas hat der Eberstädter Peter Hünsche 2005 mit der Idee des mulitinationalen Kochstudios GariBaldi auf den Weg gebracht. Man kocht zusammen und tauscht sich dabei aus.

Echo online: Multikulti-Kochen im „Garibaldi – „Beim Nachbarschaftsverein war ich damals in der Gruppe Kunst, Sport und Kultur“, erzählt er, wie er einen Ansatz suchte. Sport oder Sprachkurse seien nicht jedermann Sache, politische Themen seien schnell heikel und bei Kunst dächten viele, dass das eher was für die Kinder sei. „Aber Essen können alle“, war sein Fazit.

Man kocht und isst gemeinsam und dann ergibt sich weiteres – oder auch nicht. Und wenn nicht, ist das nicht tragisch, denn man wollte ja nur gemeinsam kochen und essen.

Etwas soziologischer formulierten es mal Studentinnen des Masterstudiengang „Soziale Arbeit“ von der Hochschule Darmstadt: Ein ganz niedrigschwelliges Angebot und losgelöst von formalistischen Bildungsrunden. :-)

Altes Weiterstädter Parlament beschließt neue Vereinbarung mit Investor für Flüchtlingswohnungen

Die Weiterstädter Stadtverodneten mussten vorgestern nachsitzen, weil nach einer Ausschusssitzung im Februar, die Stadt nochmal neu mit einem Investor verhandeln musste, der zwei Häuser für Flüchtlinge bauen wird. Den Stadtverordneten von ALW, CDU und Freien Wählen war das Konzept mit Erbbaurecht für den Investor zu ungünstig und riskant für die Stadt erschienen, auch wenn Erbbaurecht im Oktober 2015 noch einstimmig beschlossen worden war.

Ein Blick ins Protokoll von damals:

18. Gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr der Stadt Weiterstadt am 26. Oktober 2015 – Der Übertragung des Grundstückes Klein-Gerauer-Weg 8-10 (Gemarkung Weiterstadt, Flur 16, Flurstück Nr. 52/4) im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages an die ESG GmbH & Co KG, Immobilienentwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft, Boschstraße 3, 64347 Griesheim, wird zugestimmt.

17 Ja-Stimmen (4 CDU,1 FWW,4 ALW,8 SPD)
1 Enthaltung (1 FWW)

Und so ging es bei fast allen Unterpunkten weiter, einmal gab es zwei Enthaltungen.

Da die Stadt aber schnell Baurecht schaffen will trat nochmal das Parlament in alter Besetzung zusammen, um die neue Vereinbarung (ohne Erbbaurecht) zu beschließen. Auch wenn die Kommunalwahl schon gelaufen ist, die Legislaturperiode endet erst am 31. März.

Echo online: Breite Mehrheit für Magistratskonzept

Bürgerbeteiligung bei der Parkraumbewirtschaftung im Johannesviertel

Verkehrsplaner Volker Blees vom Büro "Verkehrslösungen" am Viktoriaplatz.

Verkehrsplaner Volker Blees vom Büro „Verkehrslösungen“ am Viktoriaplatz.


Der Stadtparlamentsbeschluss zur Parkraumbewirtschaftung vor einem Jahr war ja geprägt vom Neuen Politikstil, aber die ersten Schritte zur Umsetzung am Samstag im Johannesviertel waren gut. Trotz Regens waren zeitweise bis zu 80 Bürger dabei.

Echo online: „Rundgang Parkraummanagement“ im Johannesviertel

Nachtrag: Im Artikel hatte ich leider vergessen zu schreiben, was das Parkraummanagement für die Bewohner kosten soll: Angedacht sind laut Volker Blees vom Büro „Verkehrslösungen“ 10 Euro pro Monat beziehungsweise 120 Euro im Jahr.

Die Verkehrs- und Baudezernentin Cornelia Zuschke sagte beispielsweise gleich, dass man es bei der Parkraumbewirtschaftung nicht allen recht machen können wird. Auch war der Rundgang moderiert, was die Sache für die Vortragenden entspannt, da diese nicht auch noch sich das Wort geben bzw. es abgeben müssen. Auch gut: Carla Schönfelder vom Kommunikationsbüro „Team Ewen“ hatte eine mobile Mikrofonanlage dabei und passte auf, dass auch Fragen für alle hörbar wiederholt wurden und es an den Stationen keinen ausschweifenden Dialoge zwischen Planern und Bürgern gab.

Ja, beim Rundgang durchs Johannesviertel hat es immer mal wieder geregnet.

Ja, beim Rundgang durchs Johannesviertel hat es immer mal wieder geregnet.

Planungswerkstatt

Stadtbaurätin und Planungsdezernetin Cornelia Zuschke in der Centralstation vor dem "Planner"-Slam.

Stadtbaurätin und Planungsdezernetin Cornelia Zuschke in der Centralstation vor dem „Planner“-Slam.


Heute (6.) ist zwischen 10 Uhr und 15.30 Uhr in der Centralstation die Planungswerkstatt zum Masterplan Darmstadt 2030 und dem Mobilitätsplan.

Echo online: Darmstadt blickt in die Zukunft

Donnerstag war ein „Planner“-Slam in der Centralstation. Echo online: Darmstadt blickt in die Zukunft