„Flying Energy“ hebt ab

Das Weiterstädter Männerballett „Flying Energy“ hat das Fastnachtsduell des hessischen Fernsehen gewonnen und darf zudem als beste Gruppe dese Abends 2019 bei „Hessen lacht zur Fassenacht“ auftreten.

Echo online: „Flying Energy“ gewinnt in Fernsehshow

ARD-Mediathek: Das große Fastnachtsduell 2018

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Chance in der Chemie

Das Weiterstädter Evonik-Werk von oben mit Blickrichtung Nordosten. (Foto: Evonik)

Das Spezialchemie- und Hochleistungsmaterialienunternehmen Evonik kümmert sich auch um Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedenen Gründen keinen Ausbildungsplatz bekommen. „Start in den Beruf“ heißt das Programm, das es in ähnlicher Form auch bei anderen Unternehmen der Branche gibt.

Das sieben Monate laufende Programm ist eine Berufsvorbereitungsmaßnahme, die junge Menschen, die mindestens eine Hauptschulabschluss haben müssen, ausbildungsreif machen soll.

Als ich vor einigen Jahren davon hörte, hatte ich mich ja gefragt, ob den Teilnehmern überhaupt klar ist, welche Chance sich da für sie auftut? Denn in der Chemiebranche ist die Wertschöpfung ja recht hoch und nun kommt man da trotz nicht ganz so guter Noten und früherer Schwierigkeiten bei der Ausbildungssuche dort rein.

Vergangene Woche hatte ich nun in Weiterstadt mit einem jungen Verfahrenstechniker bei Evonik sprechen können. Und da zeigt sich, dass viele die Chance doch nicht nutzen können. In den vergangenen sechs Jahren waren insgesamt 91 junge Menschen im Evonik-Programm (am Stadtort Darmstadt-Weiterstadt) und 58 Prozent wurden übernommen, 15 von Evonik, 38 von anderen Unternehmen. Die Quoten in den einzelnen Jahre schwanken zudem stark. 2014 waren es 17 Teilnehmer, nur je zwei wurden von Evonik und anderen Betrieben übernommen. Und 2016 wurden elf von 13 übernommen (Evonik und andere Firmen). Trotz dieser Quoten läuft das Programm seit über zehn Jahren und wird fortgesetzt.

Echo online: Wendepunkt Ausbildung

Adventskonzert mit Blech in der Kirche

Vier von der achtköpfigen Brasslbande: Richard Hasenzahl, Wolfgang Degreif, Uwe Klappich, Patrick Klappich und Sebastian Becker.

Eine nicht ganz so stille Nacht gab es mit den Blechbläsern der „Brasslbande“ am vergangenen Freitag in der katholischen Kirche Weiterstadt. Die Band zeigte sich örtlich wie musikalisch abwechslungsreich.

Echo online: Acht Blechbläser in der Kirche

Preis für Architekten der Hessenwaldschule

Die Hessenwaldschule liegt im Weiterstädter Stadtteil Gräfenhausen und ziemlich genau zwischen Erz-, Gräfen- und Wixhausen. Bei der Gebietsreform 1977 war nämlich zunächst geplant diese drei Orte zur Gemeinde Hessenwald zusammenzulegen. Dann aber kamen Wixhausen zu Darmstadt, Gräfenhausen zu Weiterstadt und Erzhausen blieb selbstständig. Die Schule ist eine Gesamtschule für diese drei Orte.

Die Hessenwaldschule in Weiterstadt-Gräfenhausen hat einen weiteren Archirekturpreis gewonnen. Die Schule – genauer, das Stuttgarter Architekturbüro „Wulf Architekten“ – hat den Fritz-Höger-Preis in der Kategorie Energieeffizienz gewonnen. Wobei „Büro“ recht bescheiden klingt, „Wulf Architekten“ hat rund 100 Mitarbeiter.

Echo online: Hessenwaldschule erhält Auszeichnung

Der Fritz-Höger-Preis wird für gute Lösungen bei Backsteinbauten vergeben. Das hatte mich im ersten Moment etwas iritiert, aber wenn man genauer hinguckt (und nachfragt) sieht man das Mauerwerk (und erfährt, dass es grau geschlämmt ist).

Der etwas bearbeitete Bildausschnitt zeigt, dass die Hessenwaldschule außen tatsächlich gemauert ist.

Und dank diesem Artikel habe ich wieder mal was gelernt: Fritz Höger hatte unter anderem das Hamburger Chilehaus geplant.

Schwankende Gewerbesteuererträge

Das Weiterstädter Rathaus im Frühjahr 2017.

Wie stark die Gewerbesteuererträge um einen zweistelligen Milionenbetrag schwanken können, zeigt ein Blick auf Weiterstadt, das ein Haushalsvolumen von rund 55 Millionen Euro im Jahr hat. Und nur weil die Erträge drei Jahre hintereinander bei 19 Millionen Euro lagen, ist das keine Garantie, dass es so bleibt.

Echo online: Banger Blick auf die Erträge

Fernsehgarten in der Hessenwaldschule

Lutz van der Horst war für den ZDF-Fernsehgarten in der Hessenwaldschule.

Diese Woche war eine etwas andere Deutschstunde für eine fünfte Klasse der Hessenwaldschule in Gräfenhausen. Für die ZDF-Fernsehgartensendung am kommenden Sonntag (10.9., 12 Uhr) war der Comedian, Autor und heute-show-Außenreporter Lutz van der Horst für eine Doppelstunde Lehrer geworden.

Dabei war auch ein echter Lehrer, der ab und an Tipps gab, wie beispielsweise, dass Lutz van der Horst kein Lehrer-Echo gegen solle. Lehrer-Echo bedeutet, dass die Lehrerin oder der Lehrer das wiederholt, was ein Schüler oder eine Schülerin geantwortet hat. Das Lehrer-Echo sollte man aber vermeiden, unter anderem die Schüler lernen sollen, sich auch gegenseitig zuzuhören.

Echo online: Ein Filmteam mit Lutz van der Horst besucht die Weiterstädter Hessenwaldschule