Weniger Fleisch und Pommes im Vivarium

Da gibt sich unsere Stadtregierung so eine Mühe damit Wissenschaftsstadt zu sein, den Wettbewerb Digitalstadt zu gewinnen und Welterbe zu werden.

Und am Ende bleibt bei allen anderen in Deutschland nur hängen, dass das Darmstadt die Stadt ist, in deren Zoo es keine Pommes frites geben darf. 😜

Echo online: Stadt Darmstadt kündigt Pächter des Cafés Eulenpick

Und warum Kinder Pommes frites mögen, erklärt Lebenmittelchemiker Udo Pollmer:

Nachtrag:
hr-online: Streit um Speisekarte
FR: Fooddesignerin mischt Vivarium-Café auf

Nachtrag II:
Der EAD sucht mit einer Ausschreibung einen neuen Pächter: Verpachtung des „Café Eulenpick“ am/im Zoo Vivarium. Allerdings steht da nichts von weniger Fleisch und Frittiertem oder über die Darmstädter Richtlinien wie der Speiseplan zusammengesetzt sein soll.

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Fernsehgarten in der Hessenwaldschule

Lutz van der Horst war für den ZDF-Fernsehgarten in der Hessenwaldschule.

Diese Woche war eine etwas andere Deutschstunde für eine fünfte Klasse der Hessenwaldschule in Gräfenhausen. Für die ZDF-Fernsehgartensendung am kommenden Sonntag (10.9., 12 Uhr) war der Comedian, Autor und heute-show-Außenreporter Lutz van der Horst für eine Doppelstunde Lehrer geworden.

Dabei war auch ein echter Lehrer, der ab und an Tipps gab, wie beispielsweise, dass Lutz van der Horst kein Lehrer-Echo gegen solle. Lehrer-Echo bedeutet, dass die Lehrerin oder der Lehrer das wiederholt, was ein Schüler oder eine Schülerin geantwortet hat. Das Lehrer-Echo sollte man aber vermeiden, unter anderem die Schüler lernen sollen, sich auch gegenseitig zuzuhören.

Echo online: Ein Filmteam mit Lutz van der Horst besucht die Weiterstädter Hessenwaldschule

Wann wird endlich die erste Staffel „American Gods“ wiederholt?

Früher drehten Serienplots erst dann ins Surreale und Dahinerzählte ab, wenn den Autoren nichts mehr einfiel; das war so ab Staffel fünf oder so. Wo sind also die ersten Staffeln von „American Gods“, „Better call Saul“, „Orange is the new Black“ und „The man in the high castle?“ Die will ich endlich mal sehen.

Der Kämmerer ist ein Schaumschläger? ;-)

Wie war das neulich im Stadtparlament, als es um den Nachtragshaushalt ging?

„Es wäre das falsche Signal, an der Lichtwiesenbahn, Landesgartenschau und Weltkulturerbe-Bewerbung festzuhalten“

Alle Großinvestitionen gehörten auf den Prüfstand.

„Die Lichtwiesenbahn und die Landesgartenschau sind so gut wie tot“

„Es werden also auch Großprojekte den Heldentod sterben müssen.“

Klingt gut. Aber, wie merkt die Grünen-Fraktionsvorsitzende an?

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann warf der Opposition „Schaumschlägerei“ vor. Die Streichung von Großprojekten wirke sich im Ergebnishaushalt nicht kurzfristig aus.

Stimmt.

Nur hat eines der Zitate oben einen Schönheitsfehler. Der Satz „Es werden also auch Großprojekte den Heldentod sterben müssen“ stammt vom CDU-Kämmerer André Schellenberg aus einem Echo-Interview. ;-)

Die Darmstädter Ergebnishaushalte und die Gesamtverschuldung im Lauf der Zeit. Die Zahlen für 2017 sind die neuesten Schätzungen. Man sieht: Die Haushalte für 2016 und 207 sind parallel mit den Einnahmen hochgefahren worden. Wäre der Haushalt für 2017 auf dem Niveau des Haushaltes 2016 (oder gar 2015), wäre der aktuelle Gewerbesteuerausfall kein Problem. Aber 2016 und 2017 waren ja Kommunal- und OB-Wahl …

Martin Schulz – 100 Prozent

SpOn meldet gerade „Martin Schulz ist in Berlin mit dem Traumergebnis von 100 Prozent zum neuen Vorsitzenden der SPD gewählt worden“.

Nun, als 2010 Hanno Benz in Darmstadt-Wixhausen vom Parteitag – als einziger Kandidat – mit 64 von 99 Stimmen (64,6 Prozent) zum Darmstädter SPD-Vorsitzenden gewählt worden war, sprach der hessische SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel von einem „ehrlichen Ergebnis“. Es sei glaubwürdiger als ein Ergebnis über 90 Prozent.

Das könnte ich jetzt ja so stehen lassen, aber die folgende Frage kann ich nicht auslassen: Wie verlogen sind also 100 Prozent? ;-)

Satzungsverstoß = Parteiausschluss

Ha, die SPD hat den OB-Kandidaten Achim Pfeffer (und langjährigen Genossen) aus der Partei ausgeschlossen. Weil er nicht der offizielle und der von der SPD gewählte SPD-OB-Kandidat ist, denn der ist Michael Siebel. Achim Pfeffer tritt aber als unabhängiger Kandidat an. Ich als SPD hätte ja bis zum 20. März damit gewartet.

Ja, die SPD zeigt da schon echt orientalische Härte. Ein Blick in die Satzung lässt da auch wenig Spielraum.

Jedes Mitglied hat die Pflicht, (…) die satzungsgemäß gefassten Beschlüsse der Parteiorgane anzuerkennen.

Und so eine Kandidatenkür ist schon ein satzungsgemäßer Beschluss.

Oder:

Der Eintritt in eine andere Partei oder Wählervereinigung wird als Austritt gewertet.

Und so eine eigene Kandidatur, könnte man schon oder auch als Parteiwechsel sehen.
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Armutsbericht: „Realität ausgeblendet“

„Die Bundesregierung vertuscht und sagt den Menschen nicht, was ist“, so eine Oppositionspolitikerin zum Armutsbericht der Bundesregierung. „Wer die Realität ausblendet und ignoriert, kann keine gerechte Politik machen.“

Soweit so normal, aber, das war 2012 und das alles hatte Andrea Nahles gesagt. Damals war sie ja noch SPD-Generalsekretärin.

Die Welt, 28.12.2012: Korrigierter Armutsbericht empört Opposition

Unter Arbeitsministerin Nahles läuft das natürlich ganz anders:

Die Welt, 15.12.2016: Bundesregierung löscht heikle Passagen aus Armutsbericht

Tja, das Sein bestimmt das Bewusstsein. :-)