Johannesviertelseite: Parkplatz und Kino

Auch die Brache neben dem Studierendenwohnheim hat eine Hausnummer: Pallaswiesenstraße 47.

Auch die Brache neben dem Studierendenwohnheim hat eine Hausnummer: Pallaswiesenstraße 47.


Ich dachte ja, das freie Areal Pallaswiesenstraße 47 und das leerstehende Haus daneben (Pallawiesenstraße 45) würde mich nicht mehr mit Artikeln beschäftigen, weil der Bebauungsplan im Sinne einer dichteren Bebauung geändert werden wird.

Allerdings fingen dann dort Bauarbeiten für einen Parkplatz an – und da musste ich dann doch nochmal ran, da zuvor der Kollege über die mögliche Wohnbebauung geschrieben hatte.

Echo online: Parkplatz statt Wohnungen

Und dann war diesmal auch Platz auf der Stadtteilseite für das Jahresprogramm der Initiative Johannesviertel: Von Markt bis Kino

Der Zustand des leeren Hauses Pallaswiesenstraße 45 ist aus Sicht der Bauaufsicht weiterhin so, dass man nicht eingreifen muss.

Der Zustand des leeren Hauses Pallaswiesenstraße 45 ist aus Sicht der Bauaufsicht weiterhin so, dass man nicht eingreifen muss.

Mathildenhöhe und Elbphilharmonie

Die Mathildenhöhe von Monika Stebel. Ausgestellt in der Kranichsteiner GHV.

Die Mathildenhöhe von Monika Stebel. Ausgestellt in der Kranichsteiner GHV.


Ha! Darmstadt ist laut „Deutschlandradio Kultur“ auf Augenhöhe mit Berlin, Hamburg und Köln.

Das haben wir Heiner natürlich schon immer gewusst. Nur wobei eigentlich genau? Ach so, Kultur. Aber wieso Kulturbaustellen? Unglaublich. Da stellen die doch glatt die Ausstellungshallen der Mathildenhöhe (Sanierung seit 2012) doch in eine Reihe mit der Elbphilharmonie in Hamburg, dem Kölner Stadtarchiv und dem neuen Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin sowie Schauspiel und Oper in Köln. ;-)

Serie zu Kulturbaustellen: Die Mathildenhöhe – Nietzsche am Ende des Tunnels

Mal gucken, wann Deutschlandradio Wissen auf die gleiche Idee mit „Forschungsbaustellen“ kommt und so das „Fair“-Projekt entdeckt.

Keine „Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt“ mehr

Der Verein „Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt“ hat Ende 2014 beschlossen sich aufzulösen. „Frustriert vom erkennbaren Desinteresse der Stadtbibliothek an der Vereinsarbeit“, wie der Verein in einer Pressemitteilung (PDF via Uffbasse) schreibt.

Der Echo-Kollege vermutet, dass auch ein politisches Engagement des Vereins dazukam:

Echo online: Bitterer Schlusspunkt nach 25 Jahren – So kämpfte der Verein gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Büchereien bleiben“ gegen die von der Koalition im Zuge der Haushaltskonsolidierung beschlossene Schließung der Stadtteilbibliotheken in Bessungen und Arheilgen.

Ja, wenn die jeweilige Stadtregierung in einer Gruppe sozusagen „ein U-Boot der Opposition“ vermutet, kann es hakelig werden, wie mir meine kommunalpolitische Erfahrung aus zwei Kommunen sagt. (Nur eine Beispiel: Da sind Bürger gegen Lärm und gründen eine Agenda 21-Gruppe. Aber die Zusammenarbeit mit der Stadt verläuft schwierig – in der Agenda-Gruppe sitzen nämlich auch zwei Oppositionspolitiker.)

Aber bei den „Freunden der Stadtbibliothek Darmstadt“ gibt es ja noch einen bürokratischen Schluss, wie sie in ihrer Pressemitteilung schildern: Weiterlesen

Weltkulturerbe-Forum im Darmstadtium

Patricia Alberth, Leiterin des Welterbezentrums Bamberg, berichtete zu Chancen und Pflichten einer Stadt mit Weltkulturerbe.

Patricia Alberth, Leiterin des Welterbezentrums Bamberg, berichtete über Chancen und Pflichten einer Stadt mit Weltkulturerbe.

Da war am Freitag eine schöne Veranstaltung von Darmstadt Marketing zu „Unesco Welterbe – Chancen für den Tourismus in Darmstadt und der Region“. Denn seitdem das mit der Bewerbung der Mathildenhöhe für diese Auszeichnung ernst wird, frage ich mich auch ganz platt, was das bringe?

Echo online: Unesco-Welterbe: Chance und Verpflichtungen

Wie so oft hängt es am Konzept und den Akteuren,
Weiterlesen

„Fußball ist anders“-Festival mit Musik, Literatur und Filmen

Das „Fußball ist anders“-Programm in Kurzform. Die Stadionführungen für Sonntag (20.) sind leider ausgebucht.

Das „Fußball ist anders“-Programm in Kurzform. Die Stadionführungen für Sonntag (20.) sind leider ausgebucht.


„Fußball sind nicht nur die 90 Minuten“, sagt die Fan- und Förderabteilung des SV Darmstadt 1898. Und hat – mit Blick auf eine Aktion des FC St. Pauli – für dieses Wochenende ein Festival mit Musik, Literatur, Diskussion und Filmen rund um Fußball organisiert.

Echo online: Musik, Literatur, Debatten und Filme

Als man die Idee aufgriff, habe einem keiner gesagt, Weiterlesen

Wicki Weißwas über Künstlernamen der Renaissance

Künstlernamen sind nichts neues, die gab es schon in der Renaissance. Ein paar Beispiele:

Cimabue – Cenni di Pepo (*1240 †1302)
Giotto – Giotto di Bondone (*1266 †1337)
Donatello – Donato di Niccolò di Betto Bardi (*1386 †1466)
Masaccio – Tommaso di Ser Cassai (*1401 †1428)
Antonello da Messina – Antonio di Giovanni d’Antonio (*1429/1430 †1479)
Sandro Botticelli – Alessandro di Mariano Filipepi (*1445 †1510)
Hieronymus Bosch – Jheronimus van Aken (*1450 †1516)
Leonardo da Vinci – Leonardo di ser Piero (*1452 †1519)
Michelangelo – Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni (*1475 †1564)
Tizian – Tiziano Vecellio *1477-1490 †1576)
Giorgione – Giorgio da Castelfranco (*1478 †1510)
Raffael – Raffaello Sanzio da Urbino (*1483 †1520)
El Greco – Domínikos Theotokópoulos (*1541 †1614)
Caravaggio – Michelangelo Merisi da Caravaggio (*1571 †1610)

Neulich war das nämlich eine Runde im Pubquiz. Wir dachten ja erst an so Künster wie Issur Danielowitsch Demsky und waren kurz davor den Doppelte-Punkte-Joker drauf setzen. Zum Glück machten wir das nicht, denn es kamen eben viele italienische Renaissancekünstler.

Wicki Weißwas: James Bond-Designer Ken Adam ist gestorben

Ken Adam war der Produktionsdesigner bei den ersten James Bond-Filmen. Er war verantwortlich für die Settings, den Kulissenentwurf, die Autos, Waffen und auch die Gadgets und andere „Spezialanfertigungen“. Er prägte den 007-Style von Anfang an mit und half aus 08/15-Agentenfilmen in den 60ern die James Bond-Filme zu machen.

Ken Adam ist am 10. März 2016 im Alter von 95 Jahren in London gestorben.

Amazon: Bigger Than Life: Ken Adam’s Film Design

Eigentlich hieß der langjährige Bond-Designer Kenneth Adam und noch eigentlicher Klaus Adam. Er stammte aus Berlin. 1934, da war er 13 Jahre alt, floh seine Familie wegen der Nazis Weiterlesen

Rundgang zum 140. Geburtstag der Liberalen Synagoge

Eine Postkarte der Liberalen Synagoge. Die Synagoge stand an der Fuchs-/Friedrichstraße und wurde 1938 von den Nazis zerstört. Die Ruinen sind seit 2009 eine Gedenkstätte in Klinikum Darmstadt.

Eine Postkarte der Liberalen Synagoge. Die Synagoge stand an der Fuchs-/Friedrichstraße und wurde 1938 von den Nazis zerstört. Die Ruinen sind seit 2009 eine Gedenkstätte in Klinikum Darmstadt.


Ein Rundgang durch die Gedenkstätte der Liberalen Synagoge ist am Dienstag (23.) um 14.30 Uhr. Der Eingang ist über die Bleichstraße (er liegt in Höhe der Gagernstraße). Der „krumme“ Termin liegt daran, dass das Gebäude vor 140 Jahren am 23. Februar 1876 eingweiht wurde. Der dann nächste Rundgang ist am 20. März, auch wieder 14.30 Uhr.

Der Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt

FTL – Nur noch Fiction

Ok, das wird jetzt etwas nerdig: Mit der Entdeckung bzw. der Bestätigung der Gravitationswellen und dass diese sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, bleibt von der FTL-Kommunikation in den Science-Fiction-Romanen der „Honor Harrington“-Reihe nur noch die Fiction.

In den Büchern ist die Gravitation schneller als Licht und somit kann man mit speziellen Geräten in Echtzeit über große Distanzen im Weltkaum kommunizieren.