ARD-Serie „Charité“ – Medizin gegen Ende des 19. Jahrhunderts

Die sechsteilige, historische (spielt um 1890 herum) Serie „Charité“ steht nun mit allen Folgen in der ARD-Mediathek.

Einiges ist für die Erzählung allerdings Fiction. Aber der Teil, der für mich am ehesten nach Seifenoper klingt, war tatsächlich passiert: Der Bakteriologe Robert Koch (50) lässt sich von seiner Ehefrau scheiden und heiratet eine 20 Jahre alte Schaupielerin und Sängerin.

teleschau.de: Wie realistisch ist die historische Medizinserie „Charité“?

rbb-Podcast: ‚Charité‘ – ein Faktencheck zur ARD-Serie

Michael Ballhaus‘ Videotipps aus dem Jahr 2000


 
 
Der Fassbinder- und Hollywood-Kameramann Michael Ballhaus ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Beim Deutschlandradio gibt es einen Nachruf als Audiodatei.

Im Jahr 2000 gab er in der ZEIT ein paar Tipps fürs Urlaubsvideo, ich hatte die Seite damals aufgehoben und neulich beim aufräumen gefunden. Aber praktischerweise steht der bald 17 Jahre alte Text inzwischen online:

Zeit.de: Ihre Urlaubsfilme will keiner sehen? Das muss nicht sein. Hören Sie auf Michael Ballhaus! – Wenn Sie einen guten Film machen wollen, müssen Sie heraus aus der Normalität. Ich möchte etwas zeigen, was man mit seinen Augen normalerweise so nicht sieht.

Jan Rathje, Designer und Medienpädagoge aus Darmstadt

Der Darmstädter Designer und Medienpädagoge Jan Rathje hat die jetzt erschienene interaktive Bilderbuch-App „Ritter Blechdose“ (die gibt es für iPhone und Android) mitgestaltet.

Ich habe mich fürs Darmstädter Echo mit Jan getroffen und über seine Arbeit gesprochen, die schon in seinem Studium begann und wie die Pädagogik dazukam. Und dann hatte er damals an der Hochschule auch einen heute sehr bekannten Kollegen getroffen …

Echo online: Interaktive Abenteuer mit Ritter Blechdose

 

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„Buffy, the Vampire Slayer“ wird 20 Jahre alt

Oh, die taz erinnert mich daran, dass eine meiner Lieblingserien, „Buffy, the Vampire Slayer“, 20 Jahre alt wird. Weia, das heißt ja auch, dass ich … ok. Ich sollte mir neue Lieblingsserien zulegen, dann ist der Altersabstand wieder kürzer. ;-)

Die Serie hieß bei uns „Buffy, im Bann der Dämonen“, was es eigentlich besser trifft, denn im Laufe der sieben Staffeln, ging es nicht nur gegen Vampire. Die Serie lief damals ein Jahr nach dem Debut in den USa ab 1998 auf Pro 7 – am Nachmittag, ich meine, es war samstags. Bis der Sender merkte, dass das in den USA gar keine Kindersendung ist und die Show dann – ich glaube ab 2001 – dann Mittwochabend lief.

Das gute an „Buffy“ war zum einen der Humor, der durchblicken ließ, dass die Serie sich selbst nicht so ernst nimmt. Das andere war der über eine Staffel locker gespannte Handlungsbogen. Anders als heute bei so einigen Serien, musste man nicht jede Folge gucken, um den Überblick zu behalten, da die Rahmenhandlung nur langsam voranging, während das „Monster of the Week“ zur Strecke gebracht wurde.

Dann gab es auch immer wieder gute Ideen, wie die Musicalfolge „Once more, with feeling“. Oder die Folge „Hush“ in der so gut wie gar nicht gesprochen wird. Gut gefallen haben mir auch die finalen Folgen ab Staffel drei (der Bürgermeister mutiert zu einem Dämon), vier (da sollte man die letzten drei Folgen gucken) und fünf (da wird eine Göttin auch für den Zuschauer gut ausgetrickst).

Auch plante Autor Joss Whedon über die einzelne Staffel hinaus. Eine Szene in der dritten Staffel löst sich erst in der fünften auf. Und in der fünften haben auch die Zuschauer dadurch erstmal was zum nachdenken, denn es gibt eine neue Figur, die aber angeblich schon immer da war … Auch dass es plötzlich mehr als eine Vampirjägerin gibt, wird in der ersten Staffel angelegt.

Da man damals noch nicht mal eben im Internet nachschaute, wie denn die Serie in den USA weiterläuft, waren das Ende der 5. Staffel und die 6. Staffel etwas seltsam für mich. Aber wie ich dann erfuhr, sollte die Serie mit der 5. Staffel enden (weswegen die Gegnerin eben die schwer zu toppende Chaos-Göttin „Glory“ war). Und was sollte man da in der 6. Staffel noch draufsetzen? Also gab es in Staffel sechs einen Satz Alltagsprobleme, bis Willow aufdreht.

Tja, mit der 7. Staffel war dann im TV doch Schluss. DIe Serie ging dann als Comic weiter. Nur müssen mir bei Comics auch die Zeichnungen gefallen und nicht nur die Handlung, weswegen die Hefte nichts für mich waren.

Den Titelsong spielt übrigens eine Band names „Nerf Herder“, was ein ziemlicher Insider-Name ist. „Nerf Herder“ kommt aus Star Wars. Prinzessin Leia nannte Han Solo in „Das Imperium schlägt zurück“ einen „Nerf Herder“, was auf Deutsch mit „Wookie-Treiber“ übersetzt wurde.

 

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