8. Mai: „Religionen für den Frieden“

Die Vertreter Darmstädter Religionsgemeinschaften sprechen die gemeinsame Verpflichtung.

Die Vertreter Darmstädter Religionsgemeinschaften sprechen die gemeinsame Verpflichtung.


Sonntag war im Liebigshaus „Religionen für den Frieden“ zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945. Thema war dieses Jahr „Zu Gast auf Erden“.

Echo online: Ein Weltbürgerpass für alle Teilnehmer

Die Selbstverpflichtung der Religionen in Darmstadt:

Als Angehörige verschiedener Religionen in Darmstadt verpflichten wir uns, das Beste für unsere Stadt zu suchen und ein friedliches Zusammenleben der Menschen zu ermöglichen.
Wir verpflichten uns, eine Gesellschaft auf Grundlage gemeinsamer Werte und Ideale weiter zu entwickeln.
Wir verpflichten uns, einander zu respektieren und eine Kultur der Toleranz und Offenheit zu fördern.
Wir verpflichten uns, für Gewaltlosigkeit und Ehrfurcht vor allem Leben einzutreten.
Wir verpflichten uns, miteinander auf der Suche nach Frieden zu bleiben.
Wir verpflichten uns, für Gerechtigkeit und eine soziale Gesellschaft einzutreten.
Wir verpflichten uns, die Schöpfung zu bewahren.
Wir verpflichten uns, solidarisch für das Gemeinwohl zu handeln.

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Der „Katastrophenbahnhof Eberstadt“ wird ab Oktober 2016 umgebaut

Ganz schön strecken, musste sich die CDU-Stadtverordnete Annemarie Fischer, als sie bei einem Rundgang am 4. Mai 2007 versuchte am Bahnhof Eberstadt in einen Zug einzusteigen.

Ganz schön strecken, musste sich die CDU-Stadtverordnete Annemarie Fischer, als sie bei einem Rundgang am 4. Mai 2007 versuchte am Bahnhof Eberstadt in einen Zug einzusteigen.

Auf dem Eberstädter Stadtteilforum am Montag stellte Benjamin Schmidt, Leiter des Bahnhofsmanagements Darmstadt (Bahn-Tochter „DB Station & Service“) nun Umbauarbeiten ab Oktober 2016 in Aussicht.

Echo online: Eberstädter Stadtteilforum mit „Katastrophenbahnhof Eberstadt“, „Raserei Reuterallee“, Hirtengrundhallensanierung und Klinikumsumzug („Katastrophenbahnhof Eberstadt“ war die Wortwahl eines Bürgers.)

Das Bild verlinkt auf ein PDF (ca. 7MB), es ist ein Anhang zur Magistratsvorlage 2015/0147 (Modernisierung und barrierefreier Ausbau der Verkehrsstation Darmstadt-Eberstadt).

Das Bild verlinkt auf ein PDF (ca. 7MB), das PDF ist ein Anhang zur Magistratsvorlage 2015/0147 (Modernisierung und barrierefreier Ausbau der Verkehrsstation Darmstadt-Eberstadt).

Der Eberstädter Bahnhof ist seit vielen Jahren ein Ärgernis für die Eberstädter. Neun Jahre ist es mittlerweile her, da hatten CDU (damals noch Opposition) und Grüne (in einer Koalition mit SPD und FDP) an verschiedenen Tagen den Bahnhof besichtigt. Mein Foto oben ist vom CDU-Termin und man sieht die damalige CDU-Stadtverordnete Annemarie Fischer.

Bei einer Umfrage der Grünen kam der Bahnhof damals auch nicht gut weg: Weiterlesen

Politiker schälen Spargel um die Wette

Politisches Spargelwettschälen in Weiterstadt. Mit Ralf Möller (SPD, Bürgermeister), Iris Bachmann (Grüne, Stadträtin aus Darmstadt), Edgar Pohl (CDU, Stadrat in Weiterstadt), Jochen Kurz (Freie Wähler Weiterstadt) und Andreas May (FDP, Darmstadt).

Politisches Spargelwettschälen in Weiterstadt. Mit Ralf Möller (SPD, Bürgermeister), Iris Bachmann (Grüne, Stadträtin aus Darmstadt), Edgar Pohl (CDU, Stadrat in Weiterstadt), Jochen Kurz (Freie Wähler Weiterstadt) und Andreas May (FDP, Darmstadt).


Eingeweihte wissen: Der wahre kommunalpolitische Showdown findet nicht im Parlament oder bei der Kommunalwahl statt, sondern beim Politiker-Spargelwettschälen auf dem Weiterstädter Spargelfestival. ;-)
Echo online: „Helikopterspargel“ in der Hektik. Eigentlich haben die Teilnehmer ja zehn Minuten Zeit, aber da ist ja noch die singende Moderatorin Woody Feldmann, die die Schäler immer etwas ablenkt und zum mitsingen auffordert.

Das Spargel- und Grillfestival auf dem Steinbrücker Hof an der Bundesstraße 42 läuft noch bis zum 26. Juni und ist täglich von 11 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet.

Insgesamt nun 266 Stolpersteine in Darmstadt gesetzt

Stolpersteine werden in der Hochstraße gesetzt.

Stolpersteine werden in der Hochstraße gesetzt.

Wenn Menschen am Straßenrand so zusammenstehen wie auf dem Foto, dann werden dort in der Regel Stolpersteine gesetzt. So am Freitag (22. April) in der Hochstraße 42. Dort wo jetzt ein Teil der Viktoriaschule-Neubauten steht, stand vor dem Krieg ein Haus neben der Schule.

Echo online: Vor der Viktoriaschule in der Hochstraße sind am Freitag fünf Stolpersteine zum Gedenken an die Familien Ranis und Gutenberg gesetzt worden

Einige Mitglieder der Familie Ranis konnten fliehen, darunter war auch Frieda (geb. Ranis), die 1933 mit ihrem Mann Karl Heß Deutschland verlassen konnte. Karl Heß war von 1928 bis 1933 Vorsitzender (entspricht dem heutigen Präsidenten) des SV Darmstadt 98.

Einige Mitglieder der Familie Ranis konnten fliehen, darunter war auch Frieda (geb. Ranis), die 1933 mit ihrem Mann Karl Heß Deutschland verlassen konnte. Karl Heß war von 1928 bis 1933 Vorsitzender (entspricht dem heutigen Präsidenten) des SV Darmstadt 98.

In Darmstadt sind damit nun insgesamt 266 Steine gesetzt, die an Vertreibung und Vernichtung der Deutschen jüdischen Glaubens, der Zigeuner, politisch Verfolgter, Homosexueller, Zeugen Jehovas und Euthanasieopfern während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern.

Die Stellen im Bürgersteig, wo die Steine gesetzt werden, sind in der Regel etwas vorbereitet.

Die Stellen im Bürgersteig, wo die Steine gesetzt werden, sind in der Regel etwas vorbereitet.

Parkplätze ohne Baugenehmigung in der Pallaswiesenstraße aufgedeckt?

Die Brache in der Pallaswiesenstraße 47 ist nun teilweise ein Parkplatz - und das Stadtplanungsamt wundert sich.

Die Brache in der Pallaswiesenstraße 47 ist nun teilweise ein Parkplatz – und das Stadtplanungsamt wundert sich.


Ha, am 5. April von mir berichtet (Parkplatz statt Wohnungen), nun hat es auch das Stadtplanungsamt gemerkt: Laut Samstagsecho, das die Stadtverwaltung zitiert (jetzt online: Stadt irritiert wegen Parkplatz-Bau), gibt für den Parkplatz auf der Brachfläche Pallaswiesenstraße 47 keinen Bauantrag und keine Baugenehmigung. Die Bauaufsicht werde sich das anschauen.

Die Bauaufsicht war eigentlich schon da, denn Weiterlesen

Horex-Stammtisch in Weiterstadt

Horex-Treffen in Weiterstadt, im Hintergrund das Rathaus.

Horex-Treffen in Weiterstadt, im Hintergrund das Rathaus.

Die Motorradmarke Horex kannte ich nur aus den Werner-Comics, aber dass die Motorräder schon in den 60ern nicht mehr gebaut wurden, stellte ich erst vor einem Termin bei einem Horex-Stammtisch in Weiterstadt fest. Ok, in den 80ern hatten wir auch keinen Computer und damit kein Internet. ;-)

Das Schöne an den Maschinen aus den 50ern ist, dass die auch gefahren werden. Sie haben normale Nummernschilder und TÜV – auch weil eine H-Nummer nicht günstiger wäre – und können laut ihren Besitzern gut im normalen Verkehr und auf der Landstraße mithalten.

Echo online: Oldies mit Gebrauchskultur

_DSC6977 Horex Regina 800x Weiterlesen

Elternblogger treffen sich in der Bessunger Knabenschule

In der Bessunger Knabenschule war am Freitag das erste RheinMain-ElternBlogger-Café . (Das Foto wurde freundlicherweise von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt.)

In der Bessunger Knabenschule war am Freitag das erste RheinMain-ElternBlogger-Café . (Das Foto stammt von den Veranstaltern.)


„Freitag ist ein Bloggertreffen, können Sie da?“, fragte vergangene Woche die Redaktion. Bloggertreffen? Und ich – Blogger seit 2004 – weiß nichts davon?

Ok, die Szene ist ja inzwischen sehr vielschichtig und über Eltern-Blogs weiß ich sowieso nichts – obwohl, eines kenne ich noch aus der Zeit in der die noch keine Mutter war: daily-pia.de. Dass das eines mit über 7000 Besuchern pro Tag ist, musste ich dann doch nochmal nachgucken – aber das sind schon viele Leser.

Das erste RheinMain-ElternBlogger-Café war in der Bessunger Knabenschule. Und so historisch wie der Gebäudename klingt, so beamerlos Weiterlesen

heute-show: Darmstadt und die DDR sind „fast dasselbe“

Gestern in der heute-show. Reporter Carsten van Ryssen sprach mit dem Europaabgeordneten der Linkspartei Fabio De Masi (etwa ab 31′ 30″).

Ryssen: „Sie sind wahrscheinlich in der DDR groß geworden.“
Fabio De Masi: „Ich bin in Darmstadt groß geworden.“
Carsten van Ryssen: „Ist ja fast dasselbe.“

Irgendwie hat van Ryssen ja recht. :-D Hier:

Das Darmstädter Schloss und ein DDR-Grenzpfahl.

Das Darmstädter Schloss und ein DDR-Grenzpfahl.

Ok, das sind Weiterlesen