Wickiweißwas: Noch ein Fehler bei „Gefragt – Gejagt“

Ein Kandidat beim ARD-Quiz „Gefragt – Gejagt“ fühlt sich nach aktuellen Presseberichten ungerecht behandelt (dwdl.de: Quizshow-Kandidat fühlt sich um 36.000 Euro geprellt, HNA: Zweifel an Wertung von zwei Fragen). Und ich habe noch eine Frage entdeckt, die so eigentlich falsch gestellt war. Aber dazu mehr am Schluss.

Bei der finalen Runde einer Sendung, die im Dezember 2015 aufgezeichnet wurde, hatte der „Jäger“ eine Frage falsch beantwortet und eine Antwort der Kandidaten war als falsch gewertet worden.

Bei der falsch beantworteten Frage ging es um Paul Klee, aber der „Jäger“ antwortete noch während die Frage gestellt wurde auf „Welches Pflänzchen, das vierblättrig Glück verspricht …“ mit „Kleeblatt“. In der Sendung fiel das nicht auf, da die Frage nicht weiter vorgelesen und richtig gegeben wurde. Nach der Ausstrahlung (war im Februar 2016) kann man aber die Fragen und Antworten der Finalrunde im Internet nachgucken. Und da war die vollständige Frage „Welches Pflänzchen, das vierblättrig Glück verspricht, heißt wie der Nachname eines berühmten Künstlers?“

Und bei der falsch gewerteten Antwort der Kandidaten ging es um den Stadtteil, in dem der New Yorker „Cotton Club“ lag. Die im Quiz richtige Antwort wäre Harlem gewesen, die Kandidaten gingen aber von den fünf Boroughs aus (das kann man auch mit Stadtteil übersetzen) und sagten „Manhattan“. Harlem liegt in Manhattan, sie lagen also nicht komplett daneben.

Aber es gab noch eine andere Sache in der Finalrunde. Die Frage „In die Amtszeit welches US-Präsidenten fiel der einzige Krieg auf amerikanischem Boden?“ ist falsch gestellt (1h 27min 36sec im Video). Weil Weiterlesen

Fußball-EM im Juni

Bevor da wer ganz unbedarft für den Juni etwas plant und am Ende keiner kommt, da ist Fußball-Europameisterschaft. Die deutsche Mannschaft spielt auf jeden Fall am 12. Juni, 21 Uhr (Ukraine), 16. Juni, 21 Uhr (Polen) und 21. Juni, 18 Uhr (Nordirland).

Finale ist am 10. Juli um 21 Uhr.

Landgericht: Streit in Viernheimer Kneipe eskaliert

Die Justiza auf dem Darmstädter Landgericht.

Die Justiza auf dem Darmstädter Landgericht.


Messerstechereien oder auch Schlägereien kommen öfters vor, aber am Ende haben die Zeugen nur wenig mitbekommen, weil das alles in der Regel überraschend eskaliert und dann alles sehr schnell abläuft.

Mittwoch war der erste Tag einer Landgerichtsverhandlung um eine Messerstecherei in einer Viernheimer Kneipe.

Starkenburger Echo: Messerstecher beruft sich auf Notwehr

Lampertheimer Zeitung: Plötzlich Messer gezogen

„So schnell wie möglich“

Erstaunlich, dass man echten Medienprofis, aus einer PR-Abteilung einer Firma, erklären muss, dass „ich brauche die Eckdaten des Projekts so schnell wie möglich“ bei einer Tageszeitung nicht „irgendwann 24 Stunden später“ heißt. Zwar weiß ich, dass PR länger an einer Veröffentlichung feilt, aber die werden deutlich besser bezahlt als ich, also kann man da auch mal was für tun.

Aber ich werde daraus lernen und künftig eine Frist setzen. Denn „so schnell wie möglich“ ist ja sehr subjektiv, wenn man anfängt Erbsen zu zählen. Es kann ja auch „so schnell wie mir möglich“ bedeuten. ;-)

Lieber fünf Minuten feige …

Manchmal lernt man ja tatsächlich dazu. Vor neun Jahren, am 25. Mai 2007, war das bei mir so. Da stellte ich fest, dass man nicht immer was aushalten oder sich was beweisen muss. Und wenn mir etwas seltsam erscheint, mache ich lieber einen Rückzieher beziehungsweise gehe einfach weg. Im Zweifelsfall auch einfach so und ohne Erklärung.

Ich war nochmal los zum Supermarkt, an der Bushaltestelle saß einer, der mich böse anguckte – ja, böse. Ich dachte, der war betrunken. Auf dem Rückweg überlegte ich, andersrum um den Häuserblock zu laufen und die Haltestelle zu vermeiden, weil der Typ mir seltsam vorgekommen war.

Aber da sah ich von weitem schon bei der Bushaltestelle Krankenwagen und Polizei. Die Polizeipressemeldung dazu (weswegen ich das genaue Datum habe:

Mann in Darmstadt niedergestochen
Darmstadt (ots) – Heute, Freitag den 25.05.07 gegen 18.00h, hat ein 45-jähriger Darmstädter einen 71-jährigen Mann im Johannesviertel mit einem Steakmesser niedergestochen. Der Geschädigte war gerade dabei in seinem Vorgarten die Rosen zu schneiden als der Täter auf ihn zutrat und ihm ohne jegliche Vorwarnung einmal in den Bauch stach. Nach sofort eingeleiteter Fahndung konnte der Messerstecher noch in unmittelbarerer Nähe des Tatortes durch Polizeistreifen festgenommen werden. Der Geschädigte wurde durch die Messerattacke im Bauchbereich schwer verletzt und mußte stationär im Krankenhaus versorgt werden. Lebensgefahr besteht zur Zeit jedoch nicht. Offensichtlich handelt es sich um einen geistig verwirrten Täter, zum Tatmotiv dauern die Ermittlungen noch an.

Der Mann war hochgradig psychotisch, wie sich später herausstellte, er hatte seine Medikamente abgesetzt.

Eine neue Nordostumgehung?

Es tut sich was bei der Nordostumgehung (NOU), auch wenn die anders aussehen wird, als die, die jetzt in Darmstadt abgeplant wurde.

Echo online: Stadt und Kreis planen neuen Vorstoß für mögliche Umgehung im Nordosten von Darmstadt

Auch schön, wie ich jetzt daran erinnert wurde: Die Nordostumgehung steht auch im Verkehrsentwicklungsplan des Landkreises. Sie steht ja nicht nur im Darmstädter Verkehrsentwicklungsplan. Der seit Februar 2016 überarbeitet wird – wobei schon nach der Kommunalwahl 2011 klar war, dass die NOU nicht mehr kommen wird.

Echo online, 8. Februar 2016: Im Stuhlkreis Darmstadts Zukunft denken

Fahrradaktionstag am 29. Mai auf dem Marktplatz

Aus dem Archiv: Voller Marktplatz beim Fahrradaktionstag 2013. Foto: Stefan Opitz

Aus dem Archiv: Voller Marktplatz beim Fahrradaktionstag 2013. Foto: Stefan Opitz


(PM) Am Schlossgrabenfest-Sonntag (29. Mai) verwandelt der Fahrradaktionstag Darmstadt erneut den Marktplatz in einen Markt der Möglichkeiten rund ums Fahrrad: Vom Kauf von gebrauchten oder neuen Fahrrädern, über Ersatzteile, Reparatur und Diebstahlschutz bis hin zur professionelle Pflege in der automatischen Fahrradwaschanlage ist für alle Lagen des RadlerInnenlebens gedacht. Für den Fahrradnachwuchs gibt es einen Verkehrsparcours und eine Hüpfburg Weiterlesen