Da ist er (leider) wieder …

Hier am Lichtwiesenweg würde die Straßenbahn zur Lichtwiese losgehen. (Foto vom Februar 2016.)

… der „Neue Politikstil“ mit der Ausgrenzung anderer, der Stil den Grün-Schwarz zwischen 2011 und 2016 so liebevoll gepflegt hat. Bei der Lichtwiesenbahn wird aktuelle allerdings trickreich über Bande gespielt; die Heag Mobilo lässt die Opposition auflaufen.

Echo online: Wohl erst einmal kein einjähriger Test mit zwei Expressbussen in Darmstadt

So wie sich der Artikel für mich liest, wurde die von der Opposition gewünschte Testphase (Direktbusse vom Hauptbahnhof über die TU-Innenstadt zur TU-Lichtwiese) so geschickt missverstanden, dass sie jetzt leider, leider nicht möglich und nicht sinnvoll ist. Was mich ja langsam wundert, wieso Grün-Schwarz so scharf drauf 16 Millionen Euro an Steuergeldern für die Lichtwiesenbahn auszugeben, anstelle preiswertere Lösungen zu finden? Und warum wird da – meiner Meinung nach – so unnötig getrickst? Wenn die Bahn die bessere Lösung ist, wird die Testphase ja zeigen, dass das mit Bussen nicht geht. Aber dass die Busse funktionieren könnten, lässt mich vermuten, dass man das nicht riskieren will.

Ich dachte ja, so ohne Mehrheit im Stadtparlament ist es mit der Überheblichkeit vorbei, aber wenn es eine Mehrheit gibt, dann ist er wieder da. Schade, als es keine Mehrheit für den Haushalt gab, war eine gewisse Einsicht ja da.

16. August 2017: „… die neue Kommunikations- und Politikkultur nicht wirklich gelebt“

29. Februar 2016: Keine Koalition am Lichtwiesenweg

21. Februar 2013: Der Neue Politikstil war am Dienstag im Stadtparlament

5. November 2012: Der Neue Politikstil war am Samstag in Eberstadt

30. Oktober 2012: Der Neue Politikstil war Freitag auf dem Messplatz

13. Oktober 2012: Ach ja, der Neue Politikstil – Diesmal beim Arheilger Mühlchen

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Ein Gedanke zu “Da ist er (leider) wieder …

  1. Die Stadtverwaltung war nie gut bei der Kommunikation, wenn sie gerade dabei erwischt wird, handwerkliche Fehler in Bauverfahren zu machen. Die HEAG mobilo GmbH ist doch nur der Erfüllungsgehilfe der Verwaltung. Natürlich ist der Antrag der Opposition für eine Testphase mit den Direktbussen vom Hauptbahnhof völliger Blödsinn (Warum eigentlich nicht vom Ostbahnhof, würde der Quatsch so richtig auffällig.) So vorgeführt zu werden, hätte die Stadtverwaltung vermeiden können, indem sie rechtzeitig zum Ablauf (2015) des alten Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) 2015, der noch die NOU als bauliche Voorraussetzung enthielt, einen neuen erstellt hätte. In diesem hätte als Einzelmaßnahme unter vielen anderen für den fließenden Verkehr die Lichtwiesenstraßenbahn aufgeführt sein können, so wie damals die Haltestelle „TU-Lichtwiese“ der Odenwaldbahn es war. Damit wäre die Begründetheit einer weiteren Bahn, der Lichtwiesenstraßenbahn, erledigt gewesen und man müßte sich jetzt nicht so verbiegen. Aber dazu hätte man in Folge der abgeblasenen NOU mit dem Landkreis zusammen Flächennutzungspläne ausarbeiten müssen. Die Kommunikation der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg ist ab Baudezernentin Lindscheid bekanntlich immer noch ein einziger Scherbenhaufen. Also ist die Lösung des Dilemmas: einen validen VEP erstellen.

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