Umweltingenieurwesen an der Hochschule Darmstadt

Was an einer Hochschule bei Bau- und Umweltingenieren so rumsteht ...

Was an einer Hochschule bei Bau- und Umweltingenieuren so rumsteht …


Es gibt ja so Termine, die kann man mit einem Text so gar nicht erfassen. Da war ich nun auf der „Info-Messe“ der Hochschule Darmstadt bei der sich die elf Fachbereiche vorstellten.

Alleine die Fachbereiche aufzuzählen kostet Platz: Architektur, Bauingenieurwesen, Chemie- und Biotechnologie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Gestaltung, Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit, Informatik, Media, Maschinenbau und Kunststofftechnik, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaft. Das wären schon fast zehn Zeilen – von 110 bis 120, die der Artikel hat.

Und dann genauso im Schweinsgalopp die Hochschule vorstellen: Die Hochschule Darmstadt (HDA) gehört mit fast 16.000 Studierenden zu den fünf größten Fachhochschulen in Deutschland. Die Hochschule hat mehrere Standorte in Darmstadt (Campus Schöfferstraße, Adelungsstraße, Hochschulstraße und Mathildenhöhe) und den Mediencampus in Dieburg. Die HDA hat 815 Mitarbeiter, davon sind 320 Professoren.

Ok, alles viel zu lang, also blieb für den Artikel nur vom Allgemeinen gleich aufs Spezielle zu kommen, und das war diesmal der Studiengang Umweltingenierwesen im Fachbereich Bauingenieurwesen. Weil das ein ziemliches Querschnittsstudium ist. Man braucht Biologie, Chemie und Mathematik (ok, Mathe brauchen alle Ingeniere), aber auch Recht (Umweltsachen sind oft Genehmigungsverfahren), Bauen (hallo, Bauingenieur?) aber auch Kommunikation. Projekte müssen auch erklärt und vermittelt werden (Anwohnerparken, Seeentschlammung, Nordostumgehung etc.)

Und dann hatte ich noch kurz mit der Studienberatung über Jobchancen gesprochen. Denn die klangen ja sehr gut.

Echo online: HDA-Info-Messe stellt Schülern Studiengänge vor

Einen Überblick über die Studiengänge an den staatlichen Hochschulen in Deutschland gibt www.hochschulkompass.de.

Offiziell ist die HDA inzwischen eine Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW), den Begriff „Fachhochschule“ gibt es seit Dezember 2015 in Hessen nicht mehr.

Mit dem neuen Hochschulgesetz können die hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften nun auch Doktorarbeiten vergeben, sie nicht nicht mehr auf kooperierende Universitäten angewiesen. Ein Promotionsrecht für Fachhochschulen gibt es bislang nur in Hessen. Ok, das mit der Dissertation ist für die Schülerinnen und Schüler noch sehr weit weg.