Architektenwettbewerb für das Berufsschulzentrum – Ausstellung bis zum 11. März in der MBS

Das Berufsschulzentrum Nord soll einen Anbau bekommen mit Aula, Mensa, Selbstlernzentrum, Mediathek und Caféteria.

Das Berufsschulzentrum Nord soll einen Anbau bekommen mit Aula, Mensa, Selbstlernzentrum, Mediathek und Caféteria. Das ist einer der Entwürfe.

In der Martin-Behaim-Schule (MBS, Berufsschulzentrum beim Nordbad) werden noch bis Freitag die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs zum Neubau von Mensa und Aula im Darmstädter Berufsschulzentrum Nord vorgestellt.

Auf die Fläche zwischen Berufsschulzentrum (links), Deutschem Leichtathletikverband (hinten rechts) und Standort des Fotografen soll eine Mensa mit Aula und Mediathek kommen.

Auf die Fläche zwischen Berufsschulzentrum (links), Deutschem Leichtathletikverband (hinten rechts) und Standort des Fotografen soll eine Mensa mit Aula und Mediathek kommen.

Die Jury fand, dass trotz der guten Lösungen, einzelne Punkte nachgearbeitet werden müssen, und vergab deswegen einstimmig keinen 1. Preis. Mit den anderen Preisträgern wird nun verhandelt, wie sich deren Entwurf einfügen oder mit der Bestandsplanung kompatibel gemacht werden kann.

Die Bezeichnungen „Solitär“, „Anbau“ und „Orangerie“ für die Plätze vier bis zwei sind Schlagworte aus der Präsentation, die in den Blogeintrag übernommen wurden, um es kurz und prägnant zu halten. In den Entwürfen steckt mit Mensa, Aula, Selbstlernzentrum, Mediathek und öffentlicher Caféteria viel mehr.

Auf den Fotos sieht man vorne rechts das Gebäude des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV), hinten das Berufsschulzentrum und dazwischen die jeweiligen Entwürfe.

4. Preis: Der Entwurf „Solitär im Bürgerpark“ von Arge wulf architekten aus Stuttgart mit Schreiber Ingenieure Systemplanung, Ulm sowie Neher Butz Ingenieurbüro für Gebäudetechnik aus Konstanz.

4. Preis: Der Entwurf „Solitär im Bürgerpark“ von Arge wulf architekten aus Stuttgart mit Schreiber Ingenieure Systemplanung, Ulm sowie Neher Butz Ingenieurbüro für Gebäudetechnik aus Konstanz.


Kompakt sei der „Solitär im Bürgerpark“ (4. Preis), sagte Jurymitglied Jean Heemskerk. Das Gebäude vom Büro Wulf Architekten aus Stuttgart im Südosten gegenüber der Friedrich-List-Schule passe sich räumlich in die anderen quadratischen Elemente (DLV, Baumhain) ein. „Ein stimmiges Ensemble.“ Der Entwurf plant auch Änderungen im Bestand mit ein, denn das Büro ist auch bei der Schulsanierung dabei, wie sich im Wettbewerb dann herausstellte.

3. Preis: Der Entwurf "Anbau" vom Büro v-Architekten aus Köln mit dem Ingenieurbüro Alhäuser & König aus Hamburg.

3. Preis: Der Entwurf „Anbau“ vom Büro v-Architekten aus Köln mit dem Ingenieurbüro Alhäuser & König aus Hamburg.


Der „Anbau“ (3. Preis) stammt vom Büro „v-Architekten“ aus Köln. „Das ist eine klassische Erweiterung, die sich nach Osten erstreckt“, erklärte Jean Heemskerk. Der Anbau soll an das mittlere Schulgebäude anschließen. „Die kompakte Lösung wird möglich, weil auch in den Bestand eingegriffen wird.“ Das sei aber auch der Punkt, der geprüft werden müsse.

2. Preis für den Entwurf "Orangerie" von Gerber Architekten, Dortmund mit der Planungsgruppe Dröge, Baader, Drescher, Salzgitter.

2. Preis: Der Entwurf „Orangerie“ von Gerber Architekten, Dortmund mit der Planungsgruppe Dröge, Baader, Drescher, Salzgitter.


Das orangerieähnliche lichte Gebäude (2. Preis) ist ein relativ schmaler Bau, der so lang ist wie die drei Schulen. Das Gebäude sei ein „relativ kräftiger Eingriff“, sagte Heemskerk, weil der Baumhain beim DLV weichen müsste. Aber das Gebäude ordne Park und Schule, indem es das BZN nach Osten hin zum Park abschließe.

Die Wettbewerbsarbeiten sind bis 11. März im Berufsschulzentrum in Darmstadt (Martin-Behaim-Schule, Raum 313 und Friedrich-List-Schule, Raum B 301) Montag und Mittwoch, 11 bis 17 Uhr, Dienstag und Donnerstag, 11 bis 20 Uhr und Freitag 11 bis 16 Uhr ausgestellt.

Nach den Osterferien, zwischen dem 12. und 22. April, sind die Arbeiten noch einmal im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt zu sehen.

Während der Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher eine persönliche Einschätzung auf Postkarten abgeben. Hierdurch möchten die Entscheidungsträger erfahren was den Bürgerinnen und Bürger gefällt und Ideen sammeln, sowie Hinweise, die wir in die Verhandlungen miteinfließen lassen wollen.

Der Blick aufs Berufsschulzentrum Nord von Nordosten. Links im Bild ist das DLV-Gebäude angeschnitten.

Der Blick aufs Berufsschulzentrum Nord von Nordosten. Links im Bild ist das DLV-Gebäude angeschnitten.