Keine Prognosen!

Da ich keine Prognosen mehr machen will, sage ich mal nichts zu einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Grünen, CDU und Uffbasse. :-D Aber gute Wünsche für ein gutes Ergebnis von Grünen auf Facebook an Uffbasse noch vor der Wahl und jetzt eine kämpferische Ansage Uffbasses zum „State of the Union“ … nun, wenn da was vorbereitet wurde und wird, würde mich das nicht wundern.

6 Gedanken zu “Keine Prognosen!

  1. Naja, ich sag mal, alle reden von dem AfD-Ergebnis, das faktisch völlig bedeutungslos ist. Worüber dagegen geredet werden muss, ist, dass es für Grün-Schwarz nicht mehr langt. Und damit die Frage im Raum steht, wen man mit an Bord holt? SPD? Sehr unwahrscheinlich. Uwiga? Ähnlich unwahrscheinlich? Linke? Kaum besser. FDP? Möglich, aber warum sollten die Grünen sich in der Koalition schwächen? Bleibt eigentlich nur Uffbasse.

    • Das war ja die eigentlich Aussage in der Vorhersage. Grüne und CDU haben im Moment 34 Sitze, das sind rechnerisch 17 pro Partei, und damit gar nicht so weit weg von meinem 16, 16 und 16 für Grüne, CDU und SPD.

      Uffbasse, ja. Der SPD hatte Jochen Partsch noch gestern Abend im hr abgesagt (er wurde gefragt und hatte das ausgeschlossen). Die FDP ist zu schwach – und mit den Grünen? Naja. Das war in der Ampel schon nicht so einfach. Es bleibt Uffbasse. Und es fällt halt schon auf, wenn plötzlich auf fb von Grünen zur Wahl ein gutes Ergebnis gewünscht wird – wenn das vorher teilweise eher bissig war. Auf meine Koalitionsspekulation hier (gestern) gab es auf fb auch gleich einen Uffbasse-Kommentar. Und dann diese Ansage heute. Mit so einem Stil à la „auf Verantwortung für die Stadt/das Land“ leitet man doch einen Kurswechsel ein. :-)

      Frage ist nur der Preis. Will Uffbasse in den hauptamtlichen Magistrat? Ich glaube nicht. Was es auch leichter macht für CDU und Grüne, denn ansonsten müsste ja ein Dezernent zurücktreten. Oder es gibt wieder ein sechstes Dezernat?

      Wobei es – mit Blick auf Amtsverlust – dann ganz vorausschauend von André Schellenberg und Rafael Reißer war, für die StaVo zu kandidieren, wenn sie nicht ganz raus sein wollen, wenn einer von ihnen nicht mehr Dezernent ist.

      • Uffbasse hat auf jeden Fall den Vorteil, dass sie ja nicht müssen. Und wenn sie keinen Dezernenten bekommen, dann muss schon inhaltlich einiges von den anderen beiden kommen. Ob das machbar ist?

        Was mich aber grade verwirrt, wenn ich den Artikel auf Echo-Online richtig verstehe, sind das jetzt NUR die Ergebnisse von den Panaschieren und Kumulieren. Die Zettel von gestern sind noch gar nicht mit eingepreist. Zum einen verstehe ich das nicht wirklich, dass man heutzutage keinen Algorithmus schreiben kann, dass solche Daten sofort zusammengerechnet werden, zum anderen gibt es dann wieder ein leicht anderes Bild. Wenn ich’s halbwegs richtig überschlagen habe, müssten CDU und Grüne morgen noch ungefähr 2% zulegen. Das ist durchaus noch drin. Natürlich nur, wenn sich beim Rest der Stimmen der Trend von heute umkehrt.

  2. Als ich vor 2011 mal etwas zu spät zu unserem Veranstaltung in Arheilgen kam, oder zumindest dachte dort hin zu fahren, war unten im Saal des Löwen so gar nichts los. Und weil ich mir sicher war, das die Einladung dorthin und nicht etwa, sich herausstellte, in den Schwan, ging ich in den ersten Stock und traf da auf eine Tür mit einem Zettel mit der Aufschrift „CDU“. Noch bevor ich mein Telefon raus holen konnte begegnete mir da oben die heutige Regierungspräsidentin und spätere Baudezernentin, auf dem Weg wohl von den sanitären Einrichtungen zu eben der Tür. True story. Mag sein, das man sich damals nur inhaltlich besprochen hat, aber von da an ahnte ich schon das die Grünen kein Problem mit der CDU als Mehrheitsbeschaffer hätten.

  3. Pingback: » „CDU“ ★ Udo Springfeld

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