Spenden und die mediale (Nicht)Wirkung

Da die „heute-show“ gestern über Amazon, seine Steuervermeidungsstrategien und die Amazonlesewettbewerbe lästerte: Für den Lesewettbewerb gibt es nunmal eher einen Zeitungsartikel als fürs Steuernzahlen.

Aber es gibt nicht immer einen Zeitungsartikel. 2013 gab es eine Aktion einer Supermarktkette mit den „Tafeln“. Aber es hatte kaum einer darüber berichtet.

Also, die Kunden spendeten 5 Euro und dafür bekam die lokale „Tafel“ eine Tüte voll mit haltbaren Lebensmitteln. Somit haben das schonmal die Kunden bezahlt. Vermutlich sind da viele Redaktionen schon nicht mehr mitgegangen, weil es zu offensichtliche Werbung war.

Und dann gab die Kette noch 200.000 Euro dazu. Also insgesamt und deutschlandweit. Ok, viel Geld, macht bei rund 3300 Filialen etwa bombastische 61 Euro pro Filiale. Na, da hielt sich meine Begeisterung dann doch etwas in Grenzen.

Ein bisschen mehr können sich die – deutlich besser bezahlten – Kollegen beim Marketing der Supermarktkette dann schon strecken.