Stadtteilforum jetzt auch in Eberstadt

Auf einem Stadtplan konnten die Teilnehmer am Eberstädter Stadtteilforum ihre Wohnorte markieren. Sie klebten Punkte vom Leo-Tolstoi-Weg im Norden bis zum Weidigweg im Süden und vom Lämmchesberg im Westen bis zu den Mühlen im Osten.

Auf einem Stadtplan konnten die Teilnehmer am Eberstädter Stadtteilforum ihre Wohnorte markieren. Sie klebten Punkte vom Leo-Tolstoi-Weg im Norden bis zum Weidigweg im Süden und vom Lämmchesberg im Westen bis zu den Mühlen im Osten.

Bürgerbeteiligung war eines der Schlagworte im Kommunalwahlkampf 2011. Unter anderem wurden Stadtteilforen gefordert, deren Einrichtung die grün-schwarze Koalition auch im Koalitionsvertrag festschrieb: „Wir werden Quartiersforen/Stadtteilforen als Beteiligungsgremien initiieren, sofern noch nicht vorhanden.“

2012 wurde die neue Bürgerbeauftrage eingestellt, die dann den Auftrag bekam ein gesamtstädtisches Konzept für Stadtteilforen mit bürgerschaftlicher Beteiligung aufzustellen.

2015 ging es mit Stadtteilforen dann in Arheilgen los, jetzt war am 15. Februar das erste in Eberstadt.

Im Mai 2011 sagte mir der frisch gewählte Oberbürgermeister Jochen Partsch in einem Interview zum Punkt Stadtteilforen, deren Planung und VOrbereitung: „Das schlechteste wäre, wir machen ein Stadtteilforum und die Menschen gehen nicht hin.“

Diese Sorge blieb aber in Eberstadt unbegründet: Echo online: 200 Bürger beim ersten Stadtteilforum

Die Initiative Pro Eberstadt war auch zufrieden, denn sie hatte im September 2011 im Gespräch mit dem OB ein solches Forum auch gefordert.

Beim ersten Forum im Ernst-Ludwig-Saal gab es einen ambitionierten Zeitplan, denn es ging um 18 Uhr los und sollte um 20 Uhr fertig sein. Was auch klappt. In der Zeit gelang es kurze Impulse unterzubringen und dann die Bürger an einem Dutzend Tischen Themen sammeln zu lassen. Mein Eindruck war, dass die Leute ganz zufrieden waren, die meisten blieben bis zum Schluss.