Das Darmstadt-Lexikon ist nun online

Die Online-Version des Darmstädter Stadtlexikons wurde vergangene Woche freigeschaltet. Die Artikel basieren auf dem Stadtlexikon, das 2006 gedruckt erscheinen war.

Die URL ist: www.darmstadt-stadtlexikon.de

Jörg vom darmundestat-Blog ist mit einer Sache aber schon jetzt nicht einverstanden:

Den ersten Artikel, mit dem ich nicht einverstanden bin, hab ich dann auch gleich gefunden. Kenner dieses Blogs werden schon erahnen, dass es sich um den Ortsnamen dreht und der unbelegten Spekulation, er ginge auf den Personennamen Darmund oder Darimund zurück.

Und noch ein paar: Weitere Anmerkungen zum (Online-)Stadtlexikon

Ich freue mich ja, dass das Werk fertig wurde, denn die Online-Version war schon länger im Gespräch.

Ich habe gestern gleich was gesucht und auch sofort was gefunden, was die Suche im Lexikon im Moment noch etwas schwierig machen könnte. Ich suchte die Namen früherer Bürgermeister. Aber wenn man dann unter „Bürgermeister“ guckt, findet man keine Amtsinhaber, sondern die Amtsdefinition. Aber unter „Oberbürgermeister“ stehen die ganzen OBs seit 1822.

Ehemalige hauptamtliche Magistratsmitglieder findet man unter, na? Genau: Magistrat. Und das Lemma „Bürgermeister“ verlinkt zwar auf „Stadtverwaltung„, aber von dort gibt es keinen Link zu „Magistrat“.

Andererseits halte ich es auch für schwirig, die ganzen hauptamtlichen Dezernenten nach ihren korrekten Dezernatsbezeichnungen aufzuführen, da jenseits der allgemeinen Begriffe wie Oberbürgermeister, Bürgermeister, Kämmerer oder Stadtbaurat ja noch andere städtische Behörden zu den Dezernaten kommen. Und der Zuschnitt kann ja schnell vom OB geändert werden. Da gibt es fachliche oder auch politische Gründe. Beispielsweise waren die Bereiche Kinderbetreuung, Jugend und Schule bei der Ampelkoalition zwischen SPD, Grünen und FDP aufgeteilt. Oder es gab auch mal ein Dezernat für Umwelt und Verkehr. Das ist aktuell Teil des eher klassischen Baudezernats.

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Ein Gedanke zu “Das Darmstadt-Lexikon ist nun online

  1. Ja, das ist ziemlich unrund, weil da keine klare Grenzen zwischen historischen und der aktuellen Form des Bürgermeisters und Oberbürgermeisters gezogen wird. Man sollte entweder eine komplette Übersicht der Entwicklung dieses Titels geben oder das historische komplett von dem aktuellen trennen. Aber beim Bürgermeister ist nur das aktuelle, beim OB teilweise das historische aus dem Großherzogtum, aber nicht das davor (auch da fiel der Bürgermeistertitel ja nicht plötzlich vom Himmel). Vor allem ist es sehr verwirrend, wenn in dem Artikel Bürgermeister ein anderes Konzept verfolgt wird als in dem Artikel Oberbürgermeister.

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