S.O.S. Marienplatz ;-)

Der Marienplatz, Feuchtbiotope ohne Ende

Der Darmstädter Marienplatz, Feuchtbiotope ohne Ende

Dieser Grün-Schwarzen Stadtregierung ist auch nichts mehr heilig. Der Marienplatz soll saniert werden. Dabei sind auf dem Platz – besonders bei Regen – zig Feuchtbiotope, die Lebensraum für tausende Lebewesen bieten. ;-)

(PM Stadt Darmstadt) Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt ab dem kommenden Montag (18.) mit den dringend geforderten Reparaturarbeiten auf dem Marienplatz an der Darmstädter Hügelstraße. Im Zuge dieser Bauunterhaltungsmaßnahme wird der Belag des Platzes wegen vieler, zum Teil sehr tiefer Schlaglöcher, großflächig repariert. Dabei werden die Löcher aufgefüllt und anschließend darüber eine feine Kiesschicht aufgetragen. Zusätzlich werden für die künftige Parkplatznutzung einfache Fahrbahnmarkierungen aufgebracht, um die Aufstellung der Fahrzeuge zu regeln. Während der Sanierungsarbeiten wird der Platz für rund 5 Wochen nicht als Parkplatz genutzt werden können. Nach der Fertigstellung soll künftig eine sehr geringe Tagespauschale für die dort parkenden Fahrzeughalter erhoben werden. Die genaue Höhe der Pauschale steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest und wird vom Magistrat zu beschließen sein.

Bau- und Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke dazu: „Durch die Reparaturarbeiten auf dem Darmstädter Marienplatz schaffen wir für die dort parkenden Fahrzeughalter künftig eine sichere und geordnete Situation. Die geplante Pauschale für Tagesparker wird sich in einem sehr geringen Rahmen bewegen, dient aber der notwendigen Refinanzierung der Maßnahme“, erläutert Zuschke.

Und ernsthaft: Die Platzsanierung ist erstmal das Beste. Und dass die Fläche immer noch nicht verkauft ist …, nun, wir feiern diese Tage das 10. Jubiläum eines „Durchbruchs“ am Marienplatz: FAZ vom 26.1.2006: Dem von der Stadtverordnetenversammlung Ende vergangenen Jahres beschlossenen Verkauf des Marienplatzes steht nichts mehr im Wege.

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Ein Gedanke zu “S.O.S. Marienplatz ;-)

  1. Schade, das war die einzige Stelle in der Gegend, wo man nachts auf dem Heimweg mal pinkeln konnte ;-). Aber mal im Ernst: was will man denn tun, dass die Schlaglöcher nicht wieder auftauchen? Die sind ja nicht zufällig entstanden, sondern vermutlich dem tieferen Untergrund geschuldet, der wohl nicht einheitlich ist, weil man nach dem Krieg alles was da noch war (Gebäudereste, gerüchteweise auch schweres Kriegsgerät), einfach zugeschüttet hat. Es hat ja seinen Grund, warum alle interessierten Investoren die letzten Jahre wieder abgesprungen sind. Die haben sich das Ding angesehen und gewusst, dass das Herrichten zu teuer wird. Und wie ist das mit den Fahrbahnmarkierungen zu verstehen? Kommen die auf den Kies?

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