„Spectre“ – Eine Szene zerstört die Illusion

Jetzt habe ich „Spectre“ gesehen. Und ich bin erstaunt, wie schnell eine Szene mich aus dem Film reißt und die Illusion zerstört.

Hier war das der Moment, als der eine Handlanger Bond und die Frau im Zug in die marokkanische Wüste angreift. Bloß warum? Es ist für die Schurken klar, wohin die Reise geht. Und warum im Zug und nicht an dem Haltepunkt?

Und ab da frage ich mich alles mögliche. Warum foltert Blofeld mit diesen kleinen Bohrern? Ist er Zahnarzt? Warum tötet er Bond nicht gleich, vorher wurde es doch probiert? Warum spricht Christoph Waltz wieder mit dem Duktus wie in „Inglorious Basterds“? Wozu diese Nanopartikel im Blut, wenn man sie doch kaum sinnvoll verwendet?

Schade, Chance vertan. Schreibt doch einfach mal logische Drehbücher. Auch 20jährige verstehen komplexe Handlungen.

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