Journalismus: Bequem ist vorbei

Journalismus wird es weiterhin brauchen, sagt die Medienprofessorin und ehemalige „Guardian“-Redakteurin Emily Bell in einem Interview.

Aber sie warnt auch davor, so weiterzumachen wie bisher:

Journalismus war vor der Zeit des Internets zu einfach. Viel zu einfach. Die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts waren für Verlage und Verleger eine Art Goldenes Zeitalter (…) Aber was taten die Journalisten? Immer das Gleiche. Auf einem Blatt Papier erzählten sie, was gestern passiert war. Ermüdend für alle auf die Dauer, doch bequem herzustellen. Damit ist es nun vorbei.

Und wenn das die Verlage und Verleger nicht merken, zulassen und die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dann machen es andere. Die Pferdezüchter von damals wurden ja auch nicht die Automobilproduzenten.

via Bildblog

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