Für den Cyberwar gibt es schon das Bundeswehrkommando „Strategische Aufklärung“

„Analog zu Heer, Luftwaffe und Marine will die Bundeswehr eine eigene Militäreinheit für die Netzwelt schaffen“, melden die Agenturen heute. FAZ: Von der Leyen rüstet Bundeswehr für den Cyber-Krieg

Ein typisches Beispiel für Politiker und Agentur-Journalisten, die nicht nachfragen.

Für den Cyberwar gibt es nämlich auch (schon) das Bundeswehrkommando „Strategische Aufklärung“. Beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeiten 600 Menschen, beim Bundeswehrkommando sind es 6000 (Und nicht 60 wie es immerhin bei einer dpa-Meldung beim Focus heißt). Also wäre die Frage doch gewesen, was denn der Unterschied zwischen den Einheiten wäre?

Echo online vom 15.3.2015: Geheimdienst-Hacker gefährden Infrastruktur – IT-Experte bemängelt das Missverhältnis zwischen Ausgaben für IT-Sicherheit und Cyberwar

Und konkreter bei Netzpolitik.org am 18. März 2015: Wie die Bundeswehr in gegnerische Netze eindringen und ihre IT-Angriffe tarnen will

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