Cyber-Krieg bedroht IT-Sicherheit

Ich war für die Zeitung auf einem Vortrag zu „Mitten im Cyberwar – NSA, IT-Sicherheit und die Folgen“. Und es hieß nicht einfach böse NSA, sondern auch, dass auch andere Dienste ähnliche Dinge machen, die nur nicht, dank Edward Snowden, so gut dokumentiert seien.
Echo online: Geheimdienst-Hacker gefährden Infrastruktur – IT-Experte bemängelt das Missverhältnis zwischen Ausgaben für IT-Sicherheit und Cyberwar

Siehe auch:

Cyber-Krieg oder Cyber-Sicherheit? – Cyber-Kriegsführung als militärisch-geheimdienstlich motivierte Manipulation von Computern bedroht die Sicherheit der IT-Systeme, von deren Funktionieren mittlerweile die meisten sozialen und politischen Systeme auf diesem Globus abhängig sind.

Nach dem Vortrag blieb bei mir der Eindruck, dass staatliche Institutionen zwar am selben Strick, aber an entgegengesetzen Enden ziehen. Die Regierung würde die „Industrie 4.0“ voranbringen (Kombination aus Fertigung und Internet der Dinge) und die Geheimdienste suchen Sicherheitslücken in der IT oder beschaffen sich die Informationen, um bei Bedarf diese sabotieren zu können – gegebenenfalls bis zum Cyber-Krieg.

Letzteres stelle ich mir dann sehr heikel vor, wenn beispielweise plötzlich – und es irgendwo außenpolitisch kriselt – zig Autos ausfallen oder die Hackerattacke Serienunfälle verursacht. Weil die neuen Autos am Internet hängen und sei es nur zur Fernwartung. Aber eben ein Programmierfehler genutzt werden kann, ins Betriebsystem einzudringen.

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