Hui, Wikipedia

Holla, es geht voran 2015, ich bin eine Wikipedia-Referenz:

2014 waren in diesem Magazin die meisten Beiträge von Tilo Jung.[15]

Und Fußnote 15 ist ein Link auf das Blog. :-)

Wobei, mein Katharine Hepburn-Artikel auf der Besserwisserseite ist auch eine Referenz für Wikipedia. Allerdings musste ich mich 2007 noch selber zitieren, nachdem ein Wikipedia-Autor damals dreist ohne Quellenangabe kopiert hatte.

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2 Gedanken zu “Hui, Wikipedia

  1. Bin ich auch, sogar in der englischsprachigen Wikipedia. Blöderweise mit einem Verweis auf eine Seite, die schon seit Jahren nicht mehr existiert. Da kann man sehen wie’s mit der Kontrolle bestellt ist. Ich frage mich ja auch, ob irgendwer wirklich überprüft, ob bei Verweisen auf nicht weit verbreitete Bücher wirklich irgendwer nachschlägt, ob da wirklich auch drinsteht, was der Wikipedia-Artikel behauptet ;-). Gibt’s eigentlich Leute, die professionell Wikipedia-Artikel verfälschen, also im Auftrag von Firmen? Bei Büchern zumindest findet man manchmal nur leicht verändert die Pressemitteilung des Verlags als Artikel.

    • Das Firmen Einträge optimieren sollen, habe ich schon gelesen (http://goo.gl/OeT4U). Ab einer bestimmten Größe macht das bestimmt ein Mitarbeiter aus der Konzerkommunikation. Und ich würde mich nicht wundern, wenn die auch laufend die sozialen Netzwerke scannen und gucken ob Firma oder Produkte in einen Shitstorm geraten.

      Das mit der Kontrolle bei der Wikipedia erledigt eigentlich die „Crowd“. Allerdings finde ich, dass die deutsche Sektion durch den Streit um Relevanzkriterien und der Gutsherrenart einiger Autoren, viel „Mitarbeiter“potenzial vergrault hat. Da werden Einträge entfertn, weil sie nicht relevant genug seien etc. Wobei ja gerade die nahezu unendliche Menge an Spiecher ja der Grund ist, warum Brockhaus letztendlich aufgesteckt hat. Vor Jahren wurde mir mal erklärt, dass man die Relevanzkriterien habe, weil man eben sonst den Überblick verliere.

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