„Kein Produkt lässt sich leichter, zu nahezu Null Kosten unter die Leute bringen, wie Texte und Fotos.“

Richard Gutjahr macht sich so seine Gedanken zum Zeitungssterben und schägt besseres Micropayment vor:

„Die Menschen wollen im Internet alles kostenlos. – Ach ja? Allein Apple hat in den vergangenen 10 Jahren nicht nur einmal, sondern 7 mal bewiesen, dass User sehr wohl bereit sind, für digitale Inhalte im Netz gutes Geld zu bezahlen“

„(…) seit Einführung der Flatrate für Festnetz und für unterwegs, konsumiere ich mehr Zeitungs- und Zeitschriftenangebote als je zuvor. (…) Spontan-Abrufe, aufgrund von Empfehlungen (…) Schon oft hätte ich gerne ein paar Cent gezahlt, wohlgemerkt, nicht für ein ganzes Heft. Für einen speziellen Text. Singular.

„Ich höre schon die Kritiker rufen: Dann werden in Zukunft nur noch Inhalte angeboten, die sich gut verkaufen lassen. (“Graubrot”) fiele dann durch das Raster – Oh irony! Als ob das bei der gedruckten Zeitung jemals anders gewesen wäre.“

Lizenz: CC-BY-SA

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2 Gedanken zu “„Kein Produkt lässt sich leichter, zu nahezu Null Kosten unter die Leute bringen, wie Texte und Fotos.“

  1. Gutjahr verdient als Journalist vermutlich gut genug, um die Entgelt-freie Zweitverwertung per Creative Commons freigegebener Inhalte zu verschmerzen, zudem ist es noch Werbung in eigener Sache. Trotzdem: sehr subtile Kritik, großartig :-D

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