Einmaliger Solarpark in Weiterstadt

Die 60 Kollektoren im Regenüberlaubecken nahe der Autobahn A5 (bei der Hochtanner Brücke) lieferten im Jahr 2010 rund 623.750 Kilowattstunden, 2011 waren es 643 450 kWh.


Das Foto zweigt zwei Sachen auf einmal und es scheint gar nicht so spektakulär: Solaranlagen im Regenüberlaufbecken Süd in Weiterstadt. Nur ist das offenbar einzigartig (und doch so simpel), so dass selbst Koreaner deswegen in der Stadt im Westen Darmstadts vorbeischauen, wie mir berichtet wurde. Heute im ECHO-Landkreisteil eine Art Zusammenfassung zur Weiterstädter Photovoltaikstrategie: Weiterstadt streckt sich nach der Sonne – Kommune baut weiter neue Solaranlagen – Ziel ist, den städtischen Eigenbedarf komplett regenerativ zu decken

Advertisements

Ein Gedanke zu “Einmaliger Solarpark in Weiterstadt

  1. Rein statistisch soll hier Strom für 125 – 190 (sehr sparsame) Familien erzeugt werden. Und Weiterstadt nimmt damit 180.000 € pro Jahr ein.

    Also etwa 1000 € pro Familie nur für die Produktion (also ohne Netz, Steuern und Abgaben).
    Für „normalen“ Strom würde die Weiterstädter Familie (nur für Produktion) etwas über 300 € im Jahr zahlen.

    Die „komplette regenerative“ Versorgung à la Weiterstadt funktioniert also nur, wenn a) in anderen Regionen irgendwelche Leute die Subventionen für die Weiterstädter zahlen oder b) die Weiterstädter akzeptieren, dreimal soviel für ihren Strom zu bezahlen wie bisher.

    Solarstrom hat keine Zukunft.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.