Man trifft sich zweimal

An dem Spruch ist was dran. Neulich traf ich auf einem Termin einen Abteilungsleiter, bei dem ich mich vor zehn Jahren einmal auf eine Stelle beworben hatte. Als ich ihn darauf ansprach, war zunächst neugiergig, dann aber befremdet. So richtig konnte er die Situation nicht einschätzen, da meine Bewerbung auch mit einer Absage geendet hatte. Und dass man einen Ex-Bewerber mal wieder trifft, scheint eher selten zu sein.

Blöd waren damals zwei Dinge: 1. Ich hatte mich zuerst initiativ und eine Woche später (als ich eine Stellenanzeige entdeckt hatte) ausschreibungsbezogen beworben. Auf die Initiativbewerbung erhielt ich eine Absage, für die andere Stelle – gleiche Bewerbung – maximal einen Tag später die Einladung. 2. Die Absage musste ich mir selber holen. Nach einigen Wochen fragte ich via E-Mail nach, was los ist und erfuhr, dass die Stelle schon längt vergeben war. Wegen diverser Urlaube sei aus Versehen keine Absage verschickt worden.

Es geht auch anders, wie ich dieses Jahr erleben durfte. Eine halbe Woche nach dem Gespräch rief man mich an.

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