Volles Schlossgrabenfest, volle Straßenbahn

Echo Online: Mehr als 10.000 mussten draußen bleiben. Leider konnte ich mit die Schlossgraben-App nicht näher anschauen, aber da könnte man ja noch einen kleinen Feed einbauen, der Schließungen, geschlossene Eingänge oder deren voraussichtliche Dauer meldet. Andererseit wissen dann die Zuschauer am Ende mehr als der Sicherheitsdienst – was es dem dann schwierig macht seine Linie durchzuziehen.

Auch schön wäre es, wenn die Heag den Menschen an den Haltestellen über so eine App mitteilt, dass die Bahn nun voll ist. Gestern gegen 19 Uhr mussten einige ab Eberstadt Wartehalle draußen bleiben, weil die Bahn einfach voll war – auch nachdem sich einige Spacken von der Tür in den Gang bewegt hatten.

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Neuer Johannesplatz offiziell eingeweiht

Johanneskirche Fenster

Blick auf den Johannesplatz durch ein Turmfenster der Johanneskirche

Nach Kommunal- und OB-Wahl wurde am Sonntag (8.) das Wahlgeschenk für langjähriges Grüne-Wählen-im Johannesviertel (in der OB-Stichwahl gab es hier über 80 Prozent für Jochen Partsch) offiziell eingeweiht: Der neue Johannesplatz. ;-) Weiterlesen

Fahrzeit mal eben verdoppelt

Arg! Wieder mal drängt sich mir der Eindruck auf, dass ÖPNV-Fahrplanplaner auf keinen Fall die sind, die mit dem ÖPNV fahren. Wegen Bauarbeiten fährt der P-Bus in Pfungstadt eine andere Route. Und braucht nun 30 Minuten anstelle 15 Minuten. Ich wundere mich echt woher die steigenden Nutzerzahlen kommen. Jedenfalls nicht vom Service.

Freier Mitarbeiter bei einem Anzeigenblättchen – Tipps

Neben den großen Tageszeitungen in der Gegend gibt ja auch immer einen ganzen Satz anzeigenfinanzierter Wochen- oder Monatszeitungen, die doch auch etwas lokalen Inhalt bringen müssen, weil sie um den die Anzeigen garnieren. Je nach Herausgeberambitionen gibt es da viel oder wenig eigenes, was auch recherchiert oder berichtet werden will. In der Regel gibt es aber wenig pro Zeile, was man erstmal hinnimmt, da man die Tätigkeit als Praktikum etc. – oder tatsächlich das Geld, und sonstwo keines bekommt – braucht.

Irgendwann merkt man aber, wo man drauflegt, was die an für sich schöne Arbeit (dumme Fragen beim Feuerwehrfest stellen) einem etwas vermiest.

An was man denken sollte habe ich mal aufgeschrieben. Nur so als Liste zum dran denken, vielleicht kann man es ansprechen, ob man es durchsetzen kann, ist ja was anderes. :-(

1. Pauschalen für die Artikel vereinbaren. Da weiß man was man woran man ist, und hat es auch leichter (erkennbaren) Extraaufwand (wie halbtägige Grenzgänge, sechs Stunden Karnevalssitzung) vorher geltend zu machen. Am besten eine Pauschale für Artikel mit Foto und für reinen Text machen. Auch hat man ja die Schieflage nicht im Griff, wenn der Kunde den Text kürzt (Gibt weniger? Klar, Pech gehabt) oder mit irgendwas ergänzt (Gibt mehr? Nö, war ja nicht deine Arbeit). Zudem kann man mit Pauschalen den Artikel nach der Lieferung abrechnen (wollen) und nicht erst nach dem Druck.

Wird der Text in zwei verschiedenen Ausgaben gedruckt – oder von einem Partnerblättchen übernommen – sollte man auch dafür was ausmachen. Schließlich werden die Anzeigen um den Text herum ja auch zweimal verkauft.

Ebenso sollte man Ausfallhonorare unterbringen, wenn ein Termin unverhofft platzt, weil der Veranstalter – warum auch immer – plötzlich und unerwartet nichts macht. Schließlich hat man dann einen anderen Termin dafür sausen lassen.

2. Nutzungrechte so klären, dass man seine Artikel und Fotos zumindest auf seiner eigenen Website (eventuell nach einer bestimmten Zeit) nochmal verwenden kann. Oder, dass man eine bestimmte Anzahl in seinem Online-Portefolio halten darf.

Auch festlegen, dass der Nutzer die Bilder und Texte nicht unentgeltlich an Dritte weitergeben darf. Es sei denn, er zahlt einen deutlich höheren Satz. Kann ja nicht sein, dass ein Verein oder ein anderes Blättchen von einem das Foto nicht kauft, weil man es von der Zeitung oder den Kunden ja umsonst bekommt.

3. Fahrtkostenerstattung regeln. Entweder ist das in den Pauschalen mit drin, oder man bekommt wenigstens das Geld für ÖPNV-Fahrkarten wieder.

4. Fotos und Texte, die für einen bestellten PR-Text (der womöglich im Blättchen als redaktioneller Beitrag getarnt erscheint) oder für eine Anzeige sind, sollte man sich höher bezahlen lassen. Der Anzeigenkunde spart sich nämlich so den guten Fotografen, der für das Bild ansonsten mindestens 50 Euro will, oder den PR-Schreiberling, der auch nicht billiger ist.

Eklat beim Baden-Württemberger Kleinkunstpreis – Nachtrag, 19.5.

Ich finde ja, die politischen Kabarettisten Volkers Pispers und Georg Schramm machen es sich recht einfach: Sie geben in ihrem Programm einfach geballt die Realität wieder.

Und jetzt hat Georg Schramm den Kleinkunstpreis von Baden-Württemberg bekommen, eine vom Land und der Lottogesellschaft gestiftete und mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung. Und dann teilte Schramm auf der Verleihungsfeier aus, gegen Versorgungsposten für Parteifreunde oder unsensible Landespolitiker: Weiterlesen

Schöne Sätze

Jetzt nicht inhaltlich, sondern mit Blick auf das Verb „zog“, das eine mehrfache Bedeutung haben kann:

Nachdem sie mit ihrer Tante (…) nicht klar kam, zog sie mit 16 Jahren in eine eigene Wohnung – und ihre erste „Line“ mit Kokain.