Fernseher aus am Freitag

Wer sowieso schon wenig fernsieht, sollte am Freitag (29.) die Bunte Lampe gleich gar nicht anmachen. Es kommt SED (Sozialistischer Einheits Dünn…) äh, nein REP (Royalistisches Einheitsprogramm): 9h bis 15h, ARD, ZDF, RTL, Sat1: Prinzenhochzeit in England! Weia!

Nachtrag beim Graphitti Blog: Was am Freitag die Nachrichten bestimmen wird

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Die grüne Wolke

Gesten am frühen Abend näherte sich von Osten kleines Gewitter Darmstadt. Etwas seltsam war nur der grünliche Nebel, der sich über die bewaldeten Berghänge bei Eberstadt legte. Und dann näher kam und schlielich zwischen den Häusern durchwehte. Ich vermute, es war Baumpollen in Massen. Nachher lag über allem – auch in der Innenstadt – so ein feiner gelblicher Staub.

Über die Berge aus Richtung Nieder-Ramstadt schob der Wind eine Staubwolke herunter. Beim Foto musste ich etwas mit der Gradationskurve nachhelfen.

Fumble with Kindle – Update

Amazon startet deutsches Kindle-Angebot“ hieß es heute bei SpOn. „Hui“, dachte ich, „dann gucke ich doch mal was die Kindle-App auf dem Galaxy-Tab so kann.“

Angemeldet, neue Version geladen und dann war ich doch überrascht über das vielfältige Angebot. Und den automatischen Kopierschutz. ;-)

So präsentiert sich mir Amazons-Kindle-Shop heute. Liebes Amazon, so floppt das garantiert. Weia!

Der mich daran hindert „in meinem Land“ (Meins? Ein anderes Thema.) ein Dieter Nuhr-Buch im Kindle-Shop zu kaufen. Macht ja Sinn. Wenn ich den Mann in seiner Muttersprache lese, gehe ich ja nicht mehr in seine Show.

Nachtrag 1: Inzwischen werden die Bücher als verfügbar angezeigt, aber in der App herrscht – nach dem Update, Foto war davor – immer noch Querformatszwang.

Auch seltsam: Zum kaufen über die App brauche ich eine Kreditkarte, laufe ich bei Amazon über den Browser rein (quasi über die Tür in der großen Kaufhaus-App nebenan) geht’s mit der Einzugsermächtigung. Interessanter Ansatz. Vergleichen wird das mal mit der Realität. Gehe ich bei der Darmstädter Thalia-Buchhandlung in der Schuchardstraße rein, müsste ich bar zahlen, ginge ich über den Ludwigsplatz rein, müsste ich die EC-Karte zücken.

Nachtrag 2: Zeitungen gibt es auch, aber warum gibt es „Die Zeit” nur für den Hardware-Kindle? Gerade dieses Blatt ist so ein Papiermonster – das in klein und handlich und ich würde „Die Zeit” auch mal kaufen.

Und warum gibt es von der FAZ nur die Deutschland-Ausgabe? Und warum nur die aktuellen Ausgaben und nicht die, die ich vor zwei Tagen verpasst habe?

Übrigens: Copy&paste zu erlauben fände ich nur fair, aus einer gekauften Zeitung kann ich die Artikel ja auch ausschneiden.

Nachtrag. Inuzwischen läuft das alles ganz gut, nur habe ich keine Lust die Zeitungen auf dem Kindle auszuprobieren.

Frech

Da will ein öffentlich-rechtlicher Sender mein „Partsch auf dem Fahrrad“-Foto – aber bezahlen könne man dafür nicht. Wieviel Milliarden Euro an Zwangsgebühren gehen nochmal im Jahr an unsere ÖR Sender?

Wenn ein kleiner Blogger käme, wäre das ja was anderes, aber das ist einfach nur frech. Ich arbeite nicht zum Spaß – auch wenn die Arbeit Spaß macht. Mit der „Ehre“ das Foto auf einem Online-Portal zu sehen, kann ich leider meine Rundfunkgebühren nicht bezahlen.

Philipp Rösler: Weder Augenarzt noch mit Doppel-L

Mit „Bundesminister, Parteivorsitzender — das sind Jobs auf Zeit. Augenarzt wird Phillipp Rösler offenbar sein Leben lang bleiben“, weist das Bildblog genüßlich darauf hin, dass der Bundesgesundheitsminister immer noch kein Augenarzt ist, aber immer wieder als solcher bezeichnet wird – was man inzwischen wirklich hätte mitbekommen können.

Ebenso aber auch, dass sich Philipp R. nur mit einem „l“ im Vornamen schreibt – da glaube ich doch mal dessen Website www.philipp-roesler.de. Was das Bildblog in seinem Beitrag aber bislang (und wenigstens konsequent) übersieht.

Sicherlich kann man mit dem ll und pp durcheinanderkommen, und es gibt auch den Philipp als Phillipp, aber wenn man sich am griechischen Namensursprung (übrigens eine prima Merkhilfe) orientiert, ist die Variante mit einem „l“ richtiger:

Der Name kommt von dem griechischen Phílippos „Pferdefreund“ (philos – „Freund“, hippos – „Pferd“).

(Das Bildblog hat stillschweigend den Fehler korrigiert. Soviel zur Transparenz. Und meiner Kleinlichkeit.)

Die Vorteile der E-Mail …

… für die freie Zeiteinteilung scheinen einige immer noch nicht erkannt zu haben. Das schreibe ich eine (harmlose) E-Mail mit einigen Fragen an einen Veranstalter. Von dem kommt keinerlei Rückmeldung, so dass ich am folgenden Tag anrufe. Was dann gerade nicht passt. Und ich nochmal anrufe. Um dann später zurückgerufen zu werden.

Da verplempert man nun seine (und meine) Zeit mit hin- und hertelefonieren, anstelle mal eben – wenn es einem selber gerade passt – in fünf Minuten ohne Druck,weil einer am Telefon sitzt, zu antworten.

Auch schön, wenn man auf den nächsten Tag vertröstet werden soll, es aber für die Zeitung ist, die nunmal nur einmal am Tag gedruckt wird und es irgendwann zu spät für eine Ankündigung ist.

Rasen 2.0

Ich habe den Eindruck, Rasen wird durch Kies ersetzt:

Vor dem Haus der Wirtschaft Südhessen in der Rheinstraße.

Auf dem Viktoriaplatz.

FR gibt überregionale Berichterstattung nach Osten ab

Nachdem die Lokalteile Groß-Gerau, Darmstadt und Darmstadt-Dieburg vom Echo bestückt werden, bestückt nun Berlin den Mantelteil der Frankfurter Rundschau.

Die Gesellschafter der Frankfurter Rundschau haben (…) beschlossen, die überregionale Berichterstattung von FR und Berliner Zeitung fortan schwerpunktmäßig in Berlin gemeinsam zu organisieren.

Frage ist natürlich, was es bringt sich nun verärgert der Süddeutschen oder der Taz zuzuwenden. Denn da kommt der Mantel ja auch aus München oder Berlin. ;-)