10 Gedanken zu “Doppeltes HSE-Logo macht die Runde

      • Ja, aber wäre es denn billiger gewesen, wenn es das Logo nicht schon mal gegeben hätte? Das Problem ist dann doch, dass solche Entwürfe per se so teuer sind und das jeder der Photoshop hat und nicht ganz auf den Kopf gefallen ist so was hinbekommt, aber das wäre doch auch so, wenn es das Logo nicht schon mal geben würde. Die Aufregung konzentriert sich doch darauf, dass es so ein ähnliches Logo schon gibt. Das ist ein bisschen so, als müsste ein Musiker seine CDs billiger verkaufen, weil ein Lied darauf ist, dass verdächtig an ein anderes erinnert.

  1. In dem Fall ist nunmal das Firmen-Kürzel als auch die Logo-Elemente (inkl. Farbe) identisch..
    Sowas darf einfach nicht passieren..

    und im Vergleich mit der CD.. das ganze ist eher, wie ein identischer Songtext / Songname / Albumtitel / Artwork und nicht „nur“ ein ähnlich klingeder Song.

  2. Die Sache hat ja mehrere Facetten.

    Erstens einmal die Frage, wieso überhaupt ein neues Logo nötig war. Bei der HSE hat sich ja nichts groß geändert und für die Geschäftsbeziehungen der Firma ist das Logo ohnehin nebensächlich – die Endkunden werden ja sowieso über die Entega angesprochen, die hat wieder ihr eigenes Logo (und die HEAG als HSE-Mutter sowieso).
    Man wird auch nicht behaupten können, daß das neue Logo irgendwie schöner, moderner, erkennbarer etc. wäre als das alte – Marcs Todesstern-Assoziationen kann man wohl als deutliche Minderheitsmeinung abtun ;-)

    Und dann die Frage: Wenn ein mittelständisches regionales Unternehmen wie die HSE ein Logo braucht – wieso geht sie dann nicht zu einer entsprechenden Graphik- /Werbe-Firma aus der Gegend?
    Dort wäre sie als Großkunde mit hoher Priorität behandelt worden, dort hätte man sich größte Mühe gegeben ein originelles Logo zu entwickeln – und es wäre bestimmt nicht schlechter geworden als das jetzige.

    Aber man fühlt sich bei der HSE eben nicht als das Provinzunternehmen, daß man ist, sondern spielt „global player“ und da bedient man sich natürlich nur der Topadressen – Geld spielt bei der Ego-Pflege keine Rolle.
    Und bei einer Firma wie Jung&Matt sind solche Kunden natürlich gern gesehen. Die sind leicht beeindruckbar und kaufen für teures Geld, was irgendein Praktikant mal schnell und ungeprüft zusammengeschraubt hat.

    Denn es ist ja bestimmt nicht so, daß das neue HSE-Logo vom schon existierenden direkt abgekupfert wurde – so blöde ist Jung&Matt ja auch nicht.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das Logo selber irgendeneiner Vorlagenbibliothek entnommen, da mußten nur die Buchstaben einmontiert werden – und fertig.

    Denn genauso ist ja wohl das alte Logo entstanden. So eine Firma wie die Henningsdorfer Stahl ist doch nicht zu einer teuren Agentur gegangen und hat sich für eine halbe Million etwas aufschwatzen lassen. Das hat irgendein kleiner Graphiker gemacht, mit den Bordmitteln der üblichen Programme. Und genau diese Qualität hat sich die Darmstädter HSE für ein Vielfaches des Preises nun eingekauft.

    • Marcs Todesstern-Assoziationen kann man wohl als deutliche Minderheitsmeinung abtun ;-)

      Guck‘ mal heute abend mal Star Wars auf ProSieben. Der Todesstern im Bau hat doch Ähnlichkeiten. :-D

  3. Wissenschaftsstadt Darmstadt?
    Warum hat man da nicht einfach der örtlichen Hochschule 50.000 € für einen Wettbewerb gespendet, davon 10.000, 5.000 und 2.000 für die ersten drei Gewinner?
    Oder halt mal einen regional begrenzten Wettbewerb unter Profis, den HSE liefert im Gegensatz zur Entega ja nur regional, die Entega liefert bundesweit ;-)

    Sollte HSE meine Idee abkupfern, wäre ich mit einem Bußgeld von 100€ an die Caritas zufrieden

    kopfschüttelnd…

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