“DREIst” in Bessungen gezeichnet

Bilder, Fotos und Illustrationen fallen ja nicht einfach so aus der Cloud, sie werden von Menschen gestaltet. Ende Januar war ich auf der “Illustre Gestalten”-Ausstellung in der Centralstation, Illustratoren aus Darmstadt und der Umgebung stellen dort einmal im Jahr sich vor und ihre Arbeiten aus. Da traf ich auf Martina Hillemann aus Bessungen, die das jetzt erschienene Kartenspiel “DREIst” illustriert hat. Und die unter anderem auch Bücher und Kalender illustriert hat.

Echo online: Mit Waschbären und Wortwitz

Ein Hinweis: Über solche Arbeiten kann man gut Weiterlesen

Nichts hält so lange wie ein Provisorium – Klappacher Straße

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Die Klappacher Straße in Richtung Süden. Rechts das Querparken, links Längsparken – und der Angebotsstreifen für Fahrräder ist verschwunden.

Dieses Jahr haben die Senkrechtparkplätze in der Klappacher Straße zwischen Karlstraße und Wittmannstraße zehnjähriges Jubiläum, sie werden zehn Jahre alt. Provisorisch während der Sitz der Schader-Stiftung an der Ecke Karl- und Goethestraße gebaut wurde. Wo nebenbei auch ein „wilder Parkplatz“ verschwand.

Aber die Stelle (59 verschiedenste Unfälle in knapp zehn Jahren) ist kein Unfallschwerpunkt geworden, wie vor zehn Jahren befürchtet wurde. „So wie wir das sehen, ist das völlig unauffällig“, sagte mir die Polizei . Die Unfallarten und -ursachen seien sehr unterschiedlich.

Der “Angebotsstreifen” für Fahrräder, der 2006 stadteinwärts auf der Straße mit Strichen aufgebracht worden war, ist inzwischen verschwunden. Ich vermute ja, der kam weg, als die Längsparkplätze kamen. Aber man muss auch sagen, dass solche Streifen in Straßen mit Tempo 30 nicht vorgesehen sind. Wenn Tempo 30 gilt, bekommt eine Straße auch keinen Zebrastreifen und keine Ampel – wenn, dann sind das meistens Relikte aus Zeiten mit Tempo 50.

Aber es soll sich was tun. Echo online: Vom Provisorium zum Dauerzustand

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Klingelnd fährt die Radlerin die Klappacher Straße stadtauswärts. Sie hat den Mercedes A-Klasse, dritte Generation, im Blick, der rückwärts auszuparken scheint. Tatsächlich aber parkt der 4,29 Meter lange Wagen auf dem Platz, der durch den Baum nicht tief genug genug ist, sodass das Auto auf die Straße ragt. Im Hintergrund der 2010 fertiggestellte Sitz der Schader-Stiftung

Ist die Bundeskanzlerin überhaupt in der CDU?

Ist die Bundeskanzlerin überhaupt in der CDU? Denn in den bisherigen Koalitionen hat sie sich als gefährliche Partnerin erweisen. Wer mit ihr zu tun bekam, verlor bei der nächsten Wahl etwa 10 Prozentpunkte. Zum Beweis die erste große Koalition: Die SPD fiel 2009 von 34,2 auf 23 Prozent. Christlich-liberale Koalition: Die FDP fiel 2013 von 14,6 auf 4,8 Prozent. Zweite Große Koalition 2013: CDU/CSU 41,5 Prozent. Aktuelle Umfragen 2016: CDU/CSU 33 Prozent. Und die SPD stabil. Nanu? Die Union selbst? Ist die SPD damals immunisiert worden oder ist die Kanzlerin in Wahrheit die parteilose Prozentvampirin Angela und nimmt sich die Parteien der Reihe nach vor?

Wicki Weißwas über Amerika und die Sprühdose

Amerika hat noch einen Präsidenten, der in der Reihe der US-Präsidenten nicht mitgezählt wird, weil er der Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika (CSA nicht USA) war: Jefferson Davis, er wurde am 9. Februar 1861 gewählt.

Jefferson Davis’ Tochter Varina “Winnie” Davis war von 1876 bis 1881 Schülerin in Karlsruhe am “Institut Friedländer”.

Am 9. Februar 1926 war die Sprühdose fertig entwickelt. Der Norweger Erik Rotheim wollte damit seine Skier besser wachsen können.

Eberstadt von Darmstadt abgeschnitten

Feuerwehr und Heag Mobilo räumen umgewehte Bäume von den Oberleitungen der Straßenbahn. Foto: Medienbetreuung Feuerwehr Darmstadt/Stefan Schwarz

Feuerwehr und Heag Mobilo räumen umgewehte Bäume von den Oberleitungen der Straßenbahn. Foto: Medienbetreuung Feuerwehr Darmstadt/Stefan Schwarz

Über die Heidelberger Landstraße kam man heute vormittag nicht nach Eberstadt oder Darmstadt, weil die Feuerwehr die Straße brauchte.

Gegen 8.50 Uhr waren zwei Bäume auf die Straßenbahnoberleitung der Linien von nach Eberstadt gestützt und machten diese unpassierbar.

Wegen der Abräum- und Reparaturarbeiten musste die parallelverlaufende Heidelberger Straße/Landstraße zwischen Landskronstraße und Seminar Marienhöhe bis 11.30 Uhr voll gesperrt werden.

Neben einem Kranwagen der Berufsfeuerwehr waren auch zwei Hubbühnen der Heag Mobilo eingesetzt. Die Straßenbahnlinie wurde mit einem Bussen und Taxen bedient.

“Atemlos” mit Masterplan zwischen AGC und SVE

Eine Planungswerkstatt für einen “Masterplan 2030” kann man nur unvollständig in einem normalen Artikel wiedergeben. Zu viele Themen und auch zuwenig Platz für einen beispielhaften Auszug einer Diskussion. Kritische Abwägung ist genauso schwierig. Naja.

Echo online: Im Stuhlkreis Darmstadts Zukunft denken

Und dann war nochmal Karneval von Nord bis Süd – ok, Arheilgen und Eberstadt.

Die Musik- und Tanz-Gala beim Arheilger Gardecorps (AGC) ist zum schreiben etwas knifflig, weil eben nur Musik und Tanz. Und über 20 Auftritte – das passt nie in einen Artikel. Allein die Aufzählung würde 80 Prozent des Texts füllen. Ok, unlesbar, aber alle erwähnt? Also Highlights rausgreifen und dabei auch die Gruppen des Veranstalters und weitgereiste Gäste berücksichtigen.

Echo online: „Atemlos“ mit Guggemusik-Flair

In Eberstadt habe ich dann auf den Orden fürs Aushalten bis zum Schluss verzichtet. Eigentlich nicht mein Stil, aber mit Protokoller Jokel (Gast von der TSG 1846), Babbelogie-Professor Thomas Hartmann und den Bembelsängern konnte ich genug erzählen. Und ich konnte noch gleich den Artikel am Samstagabend – ja, zwischen 22.30 Uhr und 1 Uhr – schreiben, denn Sonntag war auch Arbeitstag für mich. Und da war ich froh um jede gewinnbare Stunde.

Echo online: „Ti­me Warp“ im när­ri­schen He­xen­kes­sel

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Der Orden 2015/2016 des Arheilger Gardecorps.

Wicki Weißwas übers „Fegefeuer der Eitelkeiten“

Das „Fegefeuer der Eitelkeiten“ ist nicht nur ein Roman oder ein Film, es ist etwas historisches.

Das „Fegefeuer der Eitelkeiten“ brannte am 7. Februar 1497 in Florenz. Der Mönch Girolamo Savonarola ließ „im Namen Christi“, heidnische Schriften, Bilder und Luxusgegenstände beschlagnamen. Am 7. Februar 1497 wurden die Sachen auf der Piazza della Signoria verbrannt.