Demo in Darmstadt

Die rund 250 Demonstranten in leuchtend gelben Westen kamen unter anderem aus Darmstadt, Lampertheim, Rüsselsheim, Viernheim, Wallau oder Weiterstadt.

Die rund 250 Demonstranten in leuchtend gelben Westen kamen unter anderem aus Darmstadt, Lampertheim, Rüsselsheim, Viernheim, Wallau oder Weiterstadt.


Echo online: Verdi gegen Billiglohngruppen im Einzelhandel – Demonstration in Darmstadt – Streik im Weihnachtsgeschäft?

Die Demonstraten zogen über Rheinstraße, Luisenplatz, Wilheminen-, Elisabethenstraße, Ludwigs- und Marktplatz. Und dann über den Luisenplatz wieder zurück zum DGB-Haus.

Die Demonstraten zogen über Rheinstraße, Luisenplatz, Wilheminen-, Elisabethenstraße, Ludwigs- und Marktplatz. Und dann über den Luisenplatz wieder zurück zum DGB-Haus.

Wenn man nicht auf Zeitungsfotos will

Wenn man nicht auf Zeitungsfotos will, ist auch ein bisschen Mitdenken und Augenoffenhalten gefragt. Wenn einer mit Block rumläuft könnte der von der Zeitung sein. Und wenn der dann mit einem spricht, der plötzlich da ist und der eine dicke Kamera dabei hat, dann ist das der Moment, um freundlicherweise aus dem Bild zu gehen oder was zu sagen. Und nicht erst, wenn der Fotograf wieder weg ist.

Denn zu doof dafür kann man eigentlich nicht sein, wenn man doch schon so schlau ist und meint seine Rechte zu kennen. Und man ja auch in der Lage war die Fotografen mit den kleineren Spiegelreflexen als Hobbyfotografen zu erkennen und nicht anzusprechen.

Abgesehen davon ist man in der Regel nur juristisches “Beiwerk”, da meistens eine Situation – Leute stehen irgendwo dabei und gucken sich was an – gezeigt wird und keiner explizit abgebildet wird.

Kelterfest bei den Eberstädter Streuobstwiesen

Schön müssen sie nicht sein, die Äpfel, die zu Most werden, aber etwas gewaschen werden sie schon.


Vor zwei Jahren war ich mal auf einem Grenzgang und sollte anschließend noch zu einem Kelterfest. Da der Grenzgang – mit so gut wie keinen Infos – etwas länger ging, war beim Keltern alles schon gelaufen. Dabei war dort was los gewesen, denn Äpfel werden ja nicht einfach so zu Saft. Über Menschen beim arbeiten schreibt es sich nunmal besser, als über Menschen beim laufen. Dank kompetenter Pressearbeit (danke Sandra) konnte ich aber auch aus dem verlaufenen Markt etwas machen.

Diesen Sonntag war ich nun nur bei einem (anderen) Kelterfest, dem des Eberstädter Streuobstwiesenzentrums. Ok, es war wegen des Regens nicht voll, aber dennoch waren dafür viele Menschen gekommen (ein politischer Vortrag hat weniger Teilnehmer).

Echo online: Das kracht richtig, wenn aus Äpfeln Most wird

Dieser „Obstkuchen“ ist ausgepresste Apfelmaische, die dann aber Trester heißt.

Fotos von Angeklagten in der Zeitung, die nicht fotografiert werden wollen …

… können auch einen Nachteil haben, der denen, die diese Art von Pranger schätzen, wohl weniger gefallen wird. Einer der Ankläger erklärte mir:

Echo online: Schöffin befangen – Prozess geplatzt
Oberstaatsanwalt Rainer Franosch aus Frankfurt gab zu bedenken, dass Presseberichte, in denen man Angeklagte erkenne, auch ein Strafmilderungsgrund sein könnten. (…)

Bei zwei innenpolitischen Themen des vergangenen Jahres sehen die Ankläger aber ein sowohl als auch:

Die Ermittlungen seien mit Daten aus der inzwischen vom Bundesverfassungsgericht verbotenen Vorratsdatenspeicherung vorangekommen, erklärten die beiden Oberstaatsanwälte Andreas May und Rainer Franosch (…) Die im vergangenen Jahr noch diskutierten (…) Internetsperren für kinderpornografische Seiten hätten diese technisch versierten Angeklagten allerdings nicht abschrecken können, räumten die Anklagevertreter ein.

Dennoch sind ihnen Netzsperren lieber als gar keine.

Kater Jerry

Ein letztes Katzenfoto

In ein richtiges Blog gehören ja angeblich Katzenfotos, mangels eigener Kätzchen komme ich eher selten dazu. Nur der Anlass heute ist nicht der schönste Moment dafür, da der Kater meiner Eltern, Jerry, gestorben ist. Der sehr streichelfreundliche, gerne auf dem Schoß liegende und zuletzt leider ziemlich ertaubte Jerry wurde 19 Jahre alt, hatte mich durch mein Hauptstudium begleitet und zum Auszug quasi gewunken. Wenn ich vorbeischaute, war der Kater immer gleich da, miaute und wollte gleich auf den Arm genommen werden. Als er dann taub war, hörte er einen nicht mehr kommen, maunzte aber immer, wenn er einen dann sah.

Meine Eltern entschlossen sich ihn einschläfern zu lassen, da nach einem Schlaganfall nicht mehr aufstehen, fressen und trinken konnte.

Und wie es so ist, das Foto oben habe ich vergangene Woche gemacht und noch so gedacht, dass das hoffentlich nicht das letzte sein wird. Das war natürlich Zufall, denn die Katze war schließlich Jahrgang 1991, taub, verschlafener sowie grauer geworden und in einem Auge zeichnete sich ein Star ab, da habe ich das wohl öfters gedacht, als ich mich jetzt erinnere.