Diskussion um einen gewählten Darmstädter Seniorenbeirat

Eigentlich ist die hochgekommene Debatte um einen gewählten Seniorenbeirat in der Kommunalwahl entschieden worden.

Echo-Online: 14. Januar 2012 – „Völlig absurd und undemokratisch“ Soziales – Der Beschluss des Magistrats, einen einzelnen Verein zum Seniorenbeirat zu erklären, erntet heftigen Widerspruch

Denn vor der Wahl war von Grünen und CDU klar angesagt worden, dass sie so ein Gremium nicht wollen.

Echo-Online: 19. Februar 2011 – Vorbehalte gegen einen Seniorenbeirat Wahlkampf: Von den OB-Kandidaten spricht sich nur Hoffmann für das Gremium aus – Diskussion bei Akademie 55plus

Ich warne aber davor, sich aufs Wahlergebnis zu beziehen (was grün-schwarz bislang auch nicht gemacht hat). Denn die Diskussion zeigt, dass man mit seinen Kreuzen für eine Gruppe oder Partei nunmal nicht alles berücksichtigen kann. In Darmstadt kamen SPD und Walter Hoffmann wegen andere Dinge (und es war nicht alleine Fukushima sondern viel Eigenleistung) unter die Räder.

Wobei ich die Diskussion um den Seniorenbeirat im Wahlkampf etwas seltsam fand, wenn insgesamt auf das Thema Bürgerbeteiligung blickte. Die Uwiga war für gewählte Ortsbeiräte, da waren CDU, Grüne und SPD dagegen. Gegen einen Seniorenbeirat waren wiederum Uwiga, CDU und Grüne; die SPD war dafür.

Klar, das kann man alles begründen, aber so richtig konsequent fand ich das nicht. Der Seniorenbeirat oder die Ortsbeiräte können beide nicht am Stadtparlament vorbei.